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Pumpspeicherkraftwerk Rursee



Wir nehmen die Energiewende sehr ernst, deshalb möchten wir hier über das lokale Projekt Pumpspeicher- Wasserspeicherkraftwerk Rursee möglichst umfangreich informieren. Sicherlich sind wir am Erhalt des Rursees als Ausflugs- und Urlaubsziel sowie für den Wassersport interessiert. Dennoch können alle dabei mitwirken, indem Sie uns einfach Ihre Meinung mitteilen. Schildern Sie uns kurz Ihre Intensionen und wie Sie zu dem Projekt stehen oder welche Fragen Sie bewegen.



“Rettet den Rursee“. Ein Gedicht

“Rettet den Rursee“. Ein Gedicht

Dichter: Jörg Puppe, von dieser Welt

Heimbach-Hasenfeld

Ganz schlicht


Das PSW

Ist nicht ok!

(O.k. das war das kurze Gedicht –

Auf das Längere verzichtet ihr nicht)

______________________________________________________________________

Ein Pumpspeicherwerk am Rursee ist

Der wirklich aller größte Mist


Es ist nicht sinnvoll und nicht gut

Es fehlt manchen Politikern der Mut


Dies einzusehn´ und zu verstehn´

Es wird am Rursee hier nicht gehn´


Mehrere Studien von WWF/Greenpeace und Fraunhofer belegen

Ein Pumpspeicherkraftwerk ist für die Energiewende kein Segen.


Politiker der “Hell-Blauen Partei“ und andere Unwissende wollen dies nicht sehn´

Mit aller Macht dem Energiekonzern kritik-und bedenkenlos beistehn´


Man fragt sich was wirklich dahinter steckt

Wessen Interessen

Vermessen

Besessen

Werden hier in Wahrheit ausgeheckt


Ein PSW ist ein Stromverbraucher – kein Stromerzeuger

Es stiehlt den Strom - so wie ein Räuber


Verbraucht 25 Prozent mehr Strom als es erzeugt

Ein Stromspeicher ist es, das Strom vorbeugt


Doch ist´s ein Auslaufmodell

Nicht aktuell

Dieser Stromspeicher bringt Energie auf der Stell´

Doch verliert er die Energie viel zu schnell


Hält Energie nur für wenige Minuten

Und dafür - soll der Rursee bluten?


Fische sterben, Ufer verschlammen

Haben die Befürworter noch alle Beisammen


Strömungen - bedeuten Badeverbot

Wer es nicht glaubt – der ist ein Idi... ;-)


Sechs bis acht Jahre Bauzeit bedeutet das Aus

Für unsere Region, für den Tourismus, für jedes Haus


Dieser Stromspeicher dient manchen Politikern als Alibi

Einen wirklichen Sinn macht diese Art der Speicherung nie


Jedenfalls schon lange nicht mehr

Energiewende Ja, gebt sie uns her



Wer Energie speichern will - kann das heute schon tun!

Power to Gas, Akku im Keller, dezentral, was sagst du nun?


Trianel hat Angst um seine Marktmacht,

Beschwört Politiker seit Jahren und hätte es fast geschafft

Helft der Wahrheit ans Licht mit aller Kraft


PSW´s spielen der Atom- und Kohlelobby in die Hände

Die Studien - lest sie euch durch – beweisen das

Da werden Befürworter plötzlich blass

Macht diesen Lobbyisten schnell ein Ende.


Ein Pumpspeicherwerk brauchen wir nicht zu bauen

Ist fachlich belegt auf
www.rettet-den-rursee.de,


Da kannst du mal schauen


Nicht für die Energiewende

Nicht für die Natur – sie hätte ein Ende


Nicht für den Tourismus, das wäre das Gleiche

Darum stellen wir jetzt die richtige Weiche

Und begraben von Vorneherein diese Baustellenleiche.





Das Pumpspeicherkraftwerk Rursee im Überblick



Kurzbeschreibung

Eckdaten der Konzeptstudie

Hintergrundinformationen

Funktionsweise

Hier mehr…  


Aktuelle Termine für interessierte Bürger

     


Unterstützung für die weitere Suche



Aktuelles aus den Medien & mehr

11.10.2013  Pumpspeicherkraftwerk ist Geschichte
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 11.10.2013  
25.06.2013   Weiter wachsam bleiben

Quelle: Kölnische Rundschau 25.06.2013  
21.06.2013   Investor ist aus dem Projekt ausgestiegen

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 21.06.2013  
 
19.06.2013  Die Bürgerinitiative Rettet den Rursee informiert die Gäste der Eifel 
13.06.2013   Pumpspeicherwerk: Regionalratsvotum im Oktober?

Quelle: Aachener-Zeitung 12.06.2013  
04.06.2013  „Davon lassen sich auch viele Umweltbewusste blenden“

Quelle: Aachener-Zeitung 04.06.2013  
"Die Umweltorganisationen halten fest, die Studie des Schweizer Energieexperten Heini Glauser zeige, dass neue Pumpspeicherkraftwerke aufgrund des Strukturwandels im europäischen Strommarkt wirtschaftliche Auslaufmodelle seien."  
03.06.2013   Kommt das Pumpspeicherkraftwerk auf die Tagesordnung?

Quelle: Dürener-Zeitung 03.06.2013



Pumpspeicherkraftwerk: Erneute Vertagung ist wahrscheinlich

Quelle: Aachener-Nachrichten 03.06.2013  
29.05.2013   SPD Simmerath: Zustimmung zum Kraftwerk schwer vorstellbar

Link zum Artikel

Quelle: Aacherner-Zeitung 29.05.2013
 
 
25.05.2013  Das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee hat jetzt zu einem vertraulichen Gespräch in Düsseldorf geführt. „Man muss auch mal miteinander reden, ohne dass alles öffentlich wird“, sagte gestern auf Anfrage Rudolf Finke, Fraktionschef der FDP.

Link zum Artikel

Quelle: Kölniche Rundschau 25.05.2013
 
 
24.05.2013   Gegner und Befürworter des am Rursee geplanten Pumpspeicherkraftwerkes haben sich auf Einladung der Arbeitsgruppe „Energie“ der UWV auf dem Rursee-Schiff „Stella Maris“ getroffen. Die Fronten blieben dabei verhärtet.

Link zum Artikel

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 24.05.2013
 
 
17.05.2013   PUMPSPEICHERKRAFTWERK

Wer würde für Schäden haften?

Link zum Artikel

Quelle: Kölniche Rundschau 17.05.2013
 
08.05.2013  Live-Diskussion im Deutschlandfunk am 8. Mai, übertragen per Ü-Wagen vom Seehof.

Die Besetzung der Diskussions-Teilnehmer war hochkarätig: Johannes Remmel, Dr. Wolfgang Firk (WVER), Karl-Heinz Hermanns und Wolfgang Spelthahn sowie einige Vertreter der BI Rettet den Rursee.

Sendung hier anhören

Quelle: Deutschlandfunk 08.05.2013  
21.04.2013   Ausweichende Antworten zum Thema Pumpspeicherkraftwerk

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 21.04.2013
 
"Matthias Hartung ist davon überzeugt, dass sich eine Investition in ein Pumpspeicherkraftwerk derzeit nicht rechnet. „Außerdem: Bei fünf Tagen Nebel und keinem Wind, da hilft Ihnen auch ein Pumpspeicherkraftwerk nicht weiter.“ 
27.03.2013  Salomonisches Urteil in Köln

In einer ca. dreistündigen Verhandlung vor dem Landgericht Köln sollte die Frage entschieden werden, ob die Einstweilige Verfügung der Trianel GmbH gegen die Bürgerinitiative Rettet den Rursee zu Recht erlassen wurde oder nicht.

Link zum Artikel

Quelle: Rettet den Rursee 27.03.2013
 
16.03.2013  Pumpspeicherwerk: Entscheidung fällt erst im Juli

Der Regionalrat hat seine Entscheidung zur Regionalplanänderung für das Oberbecken des Pumpspeicherwerks am Rursee vertagt. CDU, FDP sowie die Einzelmitglieder von Linken, Freien Wählern und Pro NRW hatten sich für eine Vertagung ausgesprochen. SPD und Grüne wollten am Freitag eine Entscheidung treffen.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 15.03.2013
 
14.03.2013  Und täglich grüßt das Großprojekt
Link zum Artikel
Quelle: der Freitag Politik 13.03.2013

Bürgerinitiative wirft Trianel „Arglist“ vor
Link zum Artikel
Quelle: Aachener Nchrichten 13.03.2013

„Bewusste und arglistige Täuschung“
Link zum Artikel
Quelle: Kölnische Rundschau 13.03.2013
 
12.03.2013   Einstweilige Verfügung erwirkt

„Ziemlich blamabel“, bringt Stefan Götz die Sache auf den Punkt. Denn urplötzlich ist ein internes Strategiepapier des Trianel-Konzerns aufgetaucht, wonach das Unternehmen das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee nur bis zur Baureife weiterverfolgen will

Link zum Artikel

Quelle: Kölnische Rundschau 12.03.2013
 
 
12.03.2013   David gegen Goliath am Rursee

Die Auseinandersetzung zwischen den Gegnern des geplanten Pumpspeicherkraftwerkes am Rursee und dem Planer Trianel gewinnt an Schärfe: „Der internationale Energiekonzern Trianel versucht mit der Androhung einer Klage gegen die Bürgerinitiative Rettet den Rursee e.V. die Veröffentlichung von Informationen, die die wahren Absichten des Unternehmens zeigen, zu verhindern.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 12.03.2013
 
 
11.03.2013  Trianel versucht BI juristisch mundtot zu machen  
11.03.2013  Projektbericht von Trianel: Befremden, Erstaunen und Verwunderung

Mit „großem Befremden“ und „Verwunderung“ hat die CDU-Fraktion den internen Projektbericht der Firma Trianel (wir berichteten) zur Kenntnis genommen. „Eine vertrauensvolle Kommunikation sieht anders aus“, kritisierte Franz-Michael Jansen, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, auf Nachfrage dieser Zeitung. In seiner Fraktion gebe es eine lebhafte Diskussion zum Thema und konträre Positionen.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 11.03.2013
 
 
10.03.2013  Der Eifeler sagt: „Möt mir net“

Rund 1000 Menschen demonstrierten in Schwammenauel gegen die Pläne der Firma Trianel, am Rursee ein Pumpspeicherkraftwerk zu errichten. Die Gegner des Mammutbauwerks fanden deutliche Worte.

Link zum Artikel

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 10.03.2013
Video vom KSTA hierzu ansehen  
09.02.2013   Pumpspeicherkraftwerk-Pläne am Rursee schon beendet?

Steht das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee bereits vor dem Aus? Die Trianel GmbH spricht jedenfalls in einem vertraulichen Projektbericht vom Dezember 2012 davon, nach dem Ende des Regionalplanänderungs- und des Raumordnungsverfahrens die Arbeiten am geplanten Standort am Rursee zu beenden.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 09.03.2013
 
 
03.03.2013   Pumpspeicherkraftwerk: Nabu und SPD Düren haben sich positioniert

Der Nabu Kreisverband Düren und der Vorstand der SPD im Unterbezirk Düren haben sich zum Pumpspeicherkraftwerk positioniert. Die hiesige SPD teilte ihre Einschätzung „in enger Abstimmung mit dem Vertreter der SPD im Regionalrat“ mit.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 03.03.2013
 
"5vor12" 
03.03.2013  CDU will „Prüfverfahren für das Pumpspeicherkraftwerk eröffnen“

Nach einer Klausurtagung des Vorstandes der CDU-Fraktion im Regionalrat der Bezirksregierung Köln am Wochenende in Rurberg sehen die Christdemokraten klarer, wie sie sich zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk Rursee positionieren wollen. Demnach möchte sich die Fraktion bei der Regionalratssitzung am 15. März für die Änderung des Regionalplans aussprechen.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 03.03.2013
 
Was will denn die CDU??? Siehe eine Zeile weiter unten  
03.03.2013  Pumpspeicherwerk: Große Unsicherheit und viele offene Fragen

Die CDU-Fraktion im Regionalrat wird einen Forderungs- und Fragenkatalog an den Stadtwerkeverbund Trianel stellen, der am Rursee ein Pumpspeicherwerk plant. Fraktionsvorsitzender Stefan Götz sprach nach der Klausurtagung von „großen Unsicherheiten vor Ort“

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 03.03.2013
 
Was will denn die CDU??? Siehe eine Zeile weiter oben  
01.03.2013  Pumpspeicherwerk: Mit Musik für den Rursee

„Da simma dabei, dat ist prima“, heißt es auf der Internetseite „Rettet den Rursee“. Dabei sein möchten die Unterstützer der Bürgerinitiative, wenn am Samstag, 9. März, zur ersten Demonstration am Rursee aufgerufen wird
Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 01.03.2013
 
01.03.2013  Mönche protestieren gegen Trianel

Gerade erst schreibt das Trappistenkloster wieder schwarze Zahlen, da droht Ungemach durch das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee. Die Mönche der Abtei Mariawald fürchten negative Folgen für den Tourismus

Link zum Artikel

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 01.03.2013
 
28.02.2013  FDP beantragt Vertagung für Kraftwerk-Entscheidung

Die FDP-Fraktion im Regionalrat Köln möchte am 15. März keine Entscheidung in Sachen Pumpspeicherwerk treffen und beantragt eine Verschiebung des Tagesordnungspunktes. Das geht aus einer Mitteilung der Fraktion hervor

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 28.02.2013
 
 
27.02.2013  Rurenergie GmbH gibt Trianel einen Korb


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 26.02.2013
 
 
25.02.2013  Pumpspeicherwerk: „Wollen es nicht um jeden Preis“

Ja was will man denn eigentlich bei der PRO BI? Einmal Ja , dann doch nicht ganz? Will man möglichst viel aus den Taschen von TRIANEL erpressen? Dann lieber doch Nein sagen.
Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 24.02.2013
 
 
18.02.2013  Pumpspeicherwerk: FDP Simmerath geht auf Distanz

Die Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“, die kürzlich im Antoniushof zu einem erneuten Schlag gegen den Netzwerkverbund Trianel ausholte, um die Planungen für das Pumpspeicherkraftwerk Rursee zu stoppen, forderte bei dieser Gelegenheit, dass nun noch die „Simmerather Bastion“ geknackt werden müsse, um den Widerstand zu verstärken.


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 18.02.2013
 
15.02.2013   Schweres Geschütz gegen das Pumpspeicherkraftwerk

Die Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ hat sich festgelegt: Für sie ist der geplante Bau des 640 Megawatt-Pumpspeicherkraftwerks Rursee (PSW) „landschaftsvernichtender Irrsinn“ und der „ökologische und touristische Totalschaden“ für die Region.

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Quelle: Aachener Zeitung 15.02.2013
 
10.02.2013  GSR Stellungnahme Nr.3 [102 KB]  
04.02.2013   FDP Kreisverband Düren lehnt das Pumspeicherkraftwerk Rursee ab.


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Quelle: Internetseite FDP im Kreis Düren 04.02.2013
 
01.02.2013  DIE AACHENER ZEITUNG STELLT EINE FRAGE AN ALLE LESER!

Pumpspeicherkraftwerk am Rursee:
Soll es gebaut werden?

Was sagen Sie? Hier geht's zur Abstimmung

Quelle: Aachener Zeitung 30.01.2013
 
Mögliche Antworten:

JA, FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN BRAUCHEN WIR KURZSPEICHER

NEIN, DIE TECHNIK IST VÖLLIG VERALTET UND DAS KONZEPT UNWIRTSCHAFTLICH

NEIN, DAS PROJEKT ZERSTÖRT DEN NATURRAUM RURSEE  
25.01.2013  Protestwelle gegen Kraftwerk rollt

Zahlreiche Gegner des Projekts ziehen mit ihnen an einem Strang, und auch die Heimbacher Stadtväter unterstützen vorbehaltlos ihre Initiative gegen die Trianel-Planungen für ein Pumpspeicherkraftwerk.

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Quelle: Kölnische Rundschau 25.01.2013
 
24.01.2013  Simmerath setzt aufs falsche Pferd

Zur Insolvenz bei der Trianel-Tochter Energie B.V. merkt Bernd Pauls aus Simmerath an:

Hat sich Trianel so wie andere Stadtwerke am Energiemarkt verzockt? Diese Frage muss sich nun der Gemeinderat von Simmerath stellen, wenn man weiter am Projekt Pumpspeicherkraftwerk (PSW) Simmerath unter dem Deckmantel der Energiewende festhalten will?


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Quelle: Dürener Zeitung 24.01.2013
 
23.01.2013  Streit über Kraftwerk an Rurtalsperre

Rot-Grün will das Gewässer zum Unterbecken eines Pumpkraftwerks umbauen. Bürger protestieren gegen das Projekt.

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Quelle: Rheinische Post 23.01.2013
 
Oliver Krischer greift Armin Laschet scharf an, nur weil Herr Laschet den Aufruf des Grünen Krischer nicht unterschrieben hat. Dafür wird Herr Lasched wohl seine Gründe haben!  
23.01.2013  Kreis SPD: Alle kritischen Fragen müssen nachvollziehbar beantwortet werden
„Pumpspeicherkraftwerk darf die Zukunftschancen der Nordeifel nicht gefährden“

Link zum Artikel

Quelle: Internetseite SDP Kreis Düren 23.01.2013
 
18.01.2013  Peter Münstermann informiert sich zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk

Der Landtagsabgeordnete Peter Münstermann (SPD) aus Langerwehe hat bei einem Besuch des Wasserverbandes Eifel-Rur mit Blick auf das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee gefordert, die Messlatte so hoch wie möglich zu legen, um negative Auswirkungen ausschließen zu können.


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 18.01.2013
 
Wie kann ein Politiker, ein Projekt befürworten, wenn es nicht notwendig ist???

Hierzu eine Studie des Frauenhofer-Institut von November 2012  
10.01.2013  Spelthahn lehnt das Trianel-Projekt am Rursee ab

Der Landrat des Kreises Düren hat sich in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Firma Rurenergie GmbH gegen das geplante Pumpspeicherkraftwerk von Trianel am Rursee ausgesprochen. In einem Brief an den Bürgermeister der Stadt Heimbach, Bert Züll, schrieb Wolfgang Spelthahn: „Abschließend darf ich Ihnen mitteilen, dass ich persönlich die in Ihrem Schreiben vom 13. Dezember schlüssig und nachvollziehbar beschriebenen Bedenken gegen dieses Großprojekt teile.“


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 10.01.2013
 
04.01.2013  Kraftwerk am Rursee: Bürgerinitiative sieht sich durch Studie bestätigt

Die Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ sieht sich in ihrem Engagement gegen das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee durch eine Studie des Fraunhofer-Instituts vom November 2012 bestätigt. Die Freiburger Wissenschaftler haben untersucht, unter welchen Voraussetzungen eine 100-prozentige Nutzung erneuerbarer Energien bei Strom und Wärme bis zum Jahr 2050 möglich wäre.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 04.01.2013
 
28.12.2012  Trianel-Tochter meldet Insolvenz an

Der Stadtwerke-Verbund hat Lieferungen in die Niederlande gestoppt.

Ein neuer Schlag für die Energiewirtschaft: Die niederländische Tochter des Stadtwerke-verbundes Trianel hat Insolvenz angemeldet. "Das Amtsgericht Maastricht hat heute das Insolvenzverfahren über die Trianel Energie B.V. eröffnet. Wir bedauern dies sehr", sagte gestern Elmar Thyen, Sprecher der Trianel-Gruppe. Bereits in der Nacht zum 22. Dezember habe Trianel die Strom-Lieferung an die niederländische Tochter in Höhe von 150 Megawatt eingestellt. "Zusammen mit den niederländischen Behörden haben wir sichergestellt, dass es zu keinen Engpässen bei der Versorgung der niederländischen Haushalte kommt", so der Sprecher.

Link zum Artikel

Quelle: RP ONLNE 28.12.2012
 
22.12.2012   Kein Kraftwerk, keine Leitung

HEIMBACH. Der Rat der Stadt Heimbach hat sich in der letzten Sitzung des Jahres mit der Netzanbindung für das Wasserspeicherkraftwerk am Rursee befasst. Auch die aktuelle Planung der Leitungstrasse wurde mehrheitlich abgelehnt.



Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 21.12.2012
 
18.12.2012  Kraftwerk: Rureifel-Tourismus ist kritisch

„Der Rureifel-Tourismus e.V. stellt sich voll und ganz hinter seine Mitgliedsbetriebe, die teilweise das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee mit großer Sorge als unüberschaubares Risiko und große Gefahr für die touristische Entwicklung in unserer Region ansehen. Insofern wird auch der Verein den Fortgang der Planungen weiter sehr kritisch aber offen begleiten.“

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 18.12.2012
 
12.12.2012  Nideggener Rat sauer wegen Resolution zum Pumpspeicherkraftwerk

Mit einem „Maulkorberlass“ (SPD-Fraktionsvorsitzender Wolf Dieter Keß) reagiert der Nideggener Stadtrat auf die Entscheidung von Bürgermeisterin Margit Göckemeyer, einen Aufruf zu unterschreiben, in dem Bundes- und Landespolitiker sowie Bürgermeister aus der Region einen vorurteilsfreien und ergebnisoffenen Umgang mit den Plänen von Trianel zum Pumpspeicherkraftwerk fordern.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 12.12.2012
 
11.12.2012  Larue kritisiert Trianel-Projekt

Um die Pläne des Unternehmens Trianel, bei Schwammenauel auf dem Gebiet der Stadt Heimbach ein Pumpspeicherkraftwerk zu bauen, kamen auch sie nicht herum: 51 Delegierte, dazu Gäste aus Politik, Verwaltung und dem eigenen Haus trafen sich im Haus der Stadt zur Verbandsversammlung des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER).


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 11.12.2012
 
11.12.2012  Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ schreibt an Kölner RP

RURSEE. Die Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ haben wenige Tage vor dem heutigen Erörterungstermin bei der Kölner Bezirksregierung einen Brief an Regierungspräsidentin Gisela Walsken geschrieben. In diesem Brief fordern Ursula Freifrau von Gagern aus Vlatten, Werner Löhrer aus Schmidt und Reinhard Menzer aus Rurberg, den Verein „Rettet den Rursee“ als Beteiligten im Regionalplanänderungsverfahren und Raumordnungsverfahren aufzunehmen und mit einzubeziehen.


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 10.12.2012
 
10.12.2012  WDR 3 berichtet über die Verbandsratssitzung des Wasserverbandes Eifel/Rur. Hier ging es auch um das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee.

Sendebeitrag hier ansehen

Quelle: WDR 3 / Lokalzeit Aachen vom 10.12.2012
 
10.12.2012   Bündnis 90/Die Grünen NRW

So schaffen wir die Energiewende!



Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz vom 7. - 9.12.2012 in Hagen.



„NRW zum Speicherland machen“



Link zum Beschluss



Quelle: Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz vom 7. - 9.12.2012 in Hagen.
 
"Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien werden vor allem nach 2020 zunehmend Speicherkapazitäten benötigt. Angesichts der Planungs- und Realisierungszeiten von Pumpspeicherkraftwerken und der heute fehlenden Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern und Elektrolysespeichern (“Power to Gas – Windgas”) müssen Forschungsprogramme aufgelegt, NRW als Standort für Elektrochemie erhalten und auch die Markteinführung vorangetrieben werden. Entsprechende Programme wollen wir zügig starten. Nur so kann sichergestellt werden, dass ab 2020, wenn zunehmend Speicherkapazität benötigt wird, tragfähige und bezahlbare technische Lösungen bereit stehen. Wir unterstützen die konkrete Planung und den Bau von Pumpspeicherkraftwerken in NRW, z. B. die Projekte in der Eifel und im Weserbergland, aber auch die Konzeptideen für Untertagespeicher. NRW muss seine Chancen nutzen, sich als das Speicherland aufzustellen."  
07.12.2012  Pumpspeicherkraftwerk: Ein Thema, viele Meinungen

Ursula Freifrau von Gagern aus Vlatten sagte am Mittwochabend in Hausen: „Wir können noch viele Sitzungen abhalten, ohne zu einer Lösung zu kommen. Sie wollen das Pumpspeicherkraftwerk bauen, wir wollen es nicht haben.



Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 06.12.2012
 
06.12.2012  Pumpspeicherkraftwerk: Projekt soll nicht von Anfang an verteufelt werden

SIMMERATH. Eine Chance für die Region und eine Notwendigkeit für die Energiewende sehen fünf Bundes- und neun Landtagsabgeordnete aus der Region, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Nideggens Bürgermeisterin Margit Göckemeyer und Städteregionsrat Helmut Etschenberg in dem geplanten Pumpspeicherkraftwerk Rursee.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 06.12.2012
 
 
04.12.2012   Der Stadtrat von Nideggen hat einstimmig (CDU, SPD, FDP und “Menschen für Nideggen”) das Pumpspeicherwerk der Trianel GmbH abgelehnt.

Die Ratsvertreter der Grünen und Unabhängigen entzogen sich bei der eigens anberaumten Sondersitzung der Abstimmung.

Nach Heimbach hat nun die zweite von drei betroffenen Rursee-Gemeinden fraktionsübergreifend ihr klares Votum gegen das landschaftsvernichtende Großprojekt des Energiekonzerns Trianel abgegeben.

Wenn Trianel sein Wort hält, müsste der Stromhändler morgen den Rückzug von dem Projekt bekannt geben. Wir sind gespannt…

Quelle: Rettet den Rursee 04.12.2012  
02.12.2012   Trianel betreibt schon jetzt unwirtschaftliche Kraftwerke!

Warscheinlich wird es mit dem Pumpspeicherkraftwerk am Rursee nicht anders.

Der Bürger soll zahlen.

Link zum Sendebeitrag

Quelle: WDR Westpol 02.12.2012
 
30.11.2012   Angst vor Baustellen und Stromleitungen

SCHMIDT. Irgendwie schien es, als habe man in Schmidt auf die Präsentation der Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ gewartet; als sie am Mittwochabend im Hotel Roeb zum ersten Mal öffentlich in Schmidt auftrat, wurde der Raum zu eng.


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 30.11.2012  
29.11.2012  Eifeler Bürger wehren sich gegen den Bau eines Pumpspeicherwerkes

Sendung anhören

Sendezeit: 29.11.2012
Autor: Kolakowski, Peter
Quelle: Deutschlandfunk
Sendung: Deutschland heute
Länge: 05:10 Minuten
 
28.11.2012  Stadt Nideggen soll sich in Schar der Trianel-Gegner einreihen

In die Schar der Gegner des von Trianel geplanten Pumpspeicherkraftwerkes am Rursee wird sich wohl auch Nideggen einreihen: Der Haupt- und Finanzausschuss hat mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und den Menschen für Nideggen als Empfehlung an den Stadtrat beschlossen, das Pumpspeicherkraftwerk abzulehnen.



Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 28.11.2012  
 
20.11.2012   Liebe Sportfreunde,

Liebe Vorsitzende und Geschäftsführer der Sportvereine am Rursee, als Anlage schicke ich Euch einen Aufruf und einen Offenen Brief zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk. Ich weiß, daß an dieser Stelle die Meinungen gespalten sind, doch ich bitte alle Vorsitzenden und Geschäftsführer unserer Sportvereine am Rursee, diese beiden Schreiben an alle erreichbaren Mitglieder weiterzuleiten.

Hier weiter lesen…  
16.11.2012   Oliver Krischer wirbt um Unterschriften  
16.11.2012   RWE und EnBW stoppen den geplanten Bau des größten deutschen Pumpspeicherprojekts

RWE und EnBW stoppen den geplanten Bau des größtes deutsches Pumpspeicherprojekt, das rund 1,6 Mrd. Euro teure Pumpspeicherwerk Atdorf im Schwarzwald. Auch EON will den Ausbau eines Pumpspeicherwerks Waldeck verschieben.


Quelle: Finacial Times Deutschland


Die Großen stoppen, der Kleine macht weiter???  
Grund ist angeblich im Wesentlichen, dass sich der Bau neuer Pumpspeicher derzeit nicht lohne. Diese Anlagen sind nur bei kurzfristigen Schwankungen der Strompreise lukrativ. Sie speichern Energie durch Hochpumpen von Wasser, wenn der Strom billig ist, und verwandeln sie durch Turbinen wieder zu Strom, wenn dessen Preise gerade hoch sind. Die üblichen Preisdifferenzen im Tagesverlauf seien durch das Aufkommen von Solarstrom weitgehend gekappt worden. Solarkraftwerke bedienen vor allem die nachfrageintensive Mittagsspitze. 
14.11.2012  Oliver Krischer versucht Stimmung hinter den Kulissen zu machen:

Mit einer privaten eMail an 19 Land- und Bundestagsabgeordnete möchte er die Befürchtungen der Menschen rund um den Rursee in Misskredit bringen




Link zu Rettet den Rursee (Oliver Krischer eMail)

Quelle: Rettet den Rursee 13.11.2012  
13.12.2012  Trianel hat die Wahl zwischen drei Standorten

Das Eifeler Projekt steht jedoch in Konkurrenz mit Planungen für die Standorte Nethe im Weserbergland und Schmalwasser in Thüringen. Trianel hatte diese drei Standorte in einem über zweijährigen Prozess aus ursprünglich 3000 potenziellen Standorten ausgewählt.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 13.11.2012  
12.11.2012  Heimbach zeigt Flagge!

Vor dem Rathaus präsentierten sie Autoaufkleber und Buttons der neu gegründeten Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“. Mit den bedruckten Segelschiffchen und Stickern machen die Bürger rund um den See auf die Gefährdung ihrer ganzen Region aufmerksam. Als erste klebten Bürgermeister Bert Züll und die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, FDP sowie der Vertreter der UWV den Protest-Aufkleber aufs Auto.

Link zum Artikel

Quelle: pressemeldung-nrw.de 12.11.2012  
10.11.2012  Thüringen und Ostwestfalen liegen vorn

Bereits seit geraumer Zeit sorgen Planungen, ein Pumpspeicherkraftwerk an der Rurtalsperre zu errichten, für Kontroversen in der Eifel. Das Eifeler Projekt steht jedoch in Konkurrenz mit Planungen für die Standorte Nethe im Weserbergland und Schmalwasser in Thüringen.

Link zum Artikel

Quelle: rundschau-online.de 09.11.2012  
07.11.2012  CDU Nideggen

Nach reiflicher Abwägung der Vor- und Nachteile, sowie intensiver Recherche kommt die CDU-Ratsfraktion Nideggen zu der Überzeugung, dass das geplante Wasserspeicherkraftwerk der Fa. Trianel am Rursee abzulehnen ist. [86 KB]


Quelle: Radio Rur/Nachrichten vom 07.11.2012/Pressemitteilung vom 06.11.2012
 
06.11.2012  Heinrich Karbig, Ehrenbürgermeister von Simmerath, hat große Sorgen wegen des geplanten Pumpspeicherkraftwerks am Rursee.

Deshalb wendet er sich in einem offenen Leserbreif an die Bevölkerung.


Link zum Leserbrief [215 KB]

Quelle:Rettet den Rursee 05.11.2012  
31.10.2012  «Rettet den Rursee» erfährt weiteren Zuspruch

„Schwammenauel. Rund eine Woche, nachdem die Bürgerinitiative «Rettet den Rursee» ihre gleichnamige Internetseite freigeschaltet hat, haben fast 8300 Besucher die Seite der Gegner des geplanten Pumpspeicherkraftwerkes am Rursee angeklickt.“



Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 31.10.2012  
30.10.2012  Pumpspeicherkraftwerk am Rursee

30.10.2012 - FDP Fraktion Nideggen ist gegen das Pumpspeicherkraftwerk

Die FDP Fraktion Nideggen hat gestern Abend ausführlich über das Für und Wider eines Pumpspeicherkraftwerk am Rursee diskutiert.
Als Ergebnis konnte einstimmig festgehalten werden, dass das Projekt der Firma Trianel seitens der FDP nicht unterstützt wird.


Link zur FDP Nideggen

Quelle: FDP Nideggen 30.10.2012  
30.10.2012  Wassersportler am Rursee: «Wir sind keine Fundamental-Opposition»

Nordeifel. Während in Heimbach (und auch anderen Rurseeorten) die Bürgerinitiative «Rettet den Rursee!» frontal und alternativlos Stellung gegen das geplante Wasserspeicherkraftwerk Rursee und den Investor Trianel bezieht, wollen sich die Wassersportler «argumentativ» mit dem Projekt auseinandersetzen.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 30.10.2012  
29.10.2012  Heimbach/Schmidt. Bürgerinnen und Bürger aus den Rursee-Gemeinden, die gegen die Einrichtung eines Wasserspeicherkraftwerks durch Trianel protestieren, haben sich getroffen und wollen ihre Bürgerinitiative als Verein strukturieren.

Schon "über 1000 interessieren sich für «Rettet den Rursee»"


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 29.10.2012  
24.10.2012   «DN»-Talk am Rursee: Die Eifeler zeigen jede Menge Kampfgeist

Heimbach. Die Nerven liegen blank, die Emotionen schlagen hoch, das Thema Pumpspeicherkraftwerk regt die Menschen auf. Beim DN-Leserforum im Hotel «Der Seehof» konnte man jedenfalls nur staunen, wie engagiert die Eifeler für den Erhalt von Umwelt und Natur kämpfen. Über 100 Bürgerinnen und Bürger hatten sich eingefunden, um über das von Trianel geplante Wasserspeicherkraftwerk zu diskutierten.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 24.10.2012  
24.10.2012   Oliver Krischer (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) stellt sich hinter ein Pumpspeicherkraftwerk in dem auch Strom aus Atomkraftwerken gespeichert werden soll. Dr Schöpfer (Trianel) bestätigte dies auf die Frage ob nur überschüssige Energie aus Wind- und Sonnenengerie (Erneuerbaren Energien) gespeichert werde.

Das Benachbarte Ausland stellt nicht ab! So kommt Trianel zum Gewinn. Dafür soll die Eifel bluten?
 
23.10.2012   Ein einmaliges Naturparadies bewahren!

Wir - die betroffenen Bürger rund um den Rursee - organisieren jetzt den aktiven Protest gegen die zerstörerischen Trianel-Pläne!

www.rettet-den-rursee.de 
22.10.2012  Heimbachs Stadtrat möchte ein eigenes Gutachten zum Tourismus

„Wir werden ein eigenes Gutachten zu den Auswirkungen des Pumpspeicherkraftwerks Rursee auf den Tourismus erstellen lassen.» Das kündigte Heimbachs Bürgermeister Bert Züll bei der jüngsten Ratssitzung an, bei der es außergewöhnlich turbulent zuging.“


Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 21.10.2012  
22.10.2012   Leserdiskussion zum Pumpspeicherkraftwerk: Viele Fragen offen

Nordeifel. Nachdem die Stella Maris in Rurberg abgelegt hatte und gemächlich über den Rursee schipperte, nahm die Diskussion an Bord des Schiffes langsam Fahrt auf und schlug auch die ein oder andere Woge. Eine Frage beschäftigte alle: Wie sehen die Risiken beim Bau eines Pumpspeicherkraftwerks aus?

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 21.10.2012  
17.10.2012  Sitzung der Stadtvertretung Heimbach am 17.10.2012

Stadt Heimbach lehnt Pumpspeicherkraftwerk ab. Hierfür erhalten der Bürgermeister und alle Ratsmitglieder einen Minuten langen Beifall von den anwesenden Bürgern der Stadt.

Haus des Gastes voll! Heimbacher Bürger sind Aktiv.

Link zum Artikel

Kommentar von Gudrun Klinkhammer
Viel Vertrauen verschenkt. Hier lesen
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 19.10.2012
 
17.10.2012   Algen im Rursee müssen ausgeschlossen werden

Das Unternehmen Trianel GmbH will die Rurtalsperre als Unterbecken für ein gigantisches Pumpspeicherkraftwerk nutzen. Doch wem gehört eigentlich der Rursee, und unter welchen Bedingungen ist der Eigentümer bereit, den 7,83 Quadratkilometer großen Stausee für Energiegewinnung und -speicherung zur Verfügung zu stellen?

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 16.10.2012  
Der Wasserverband hat den «See im See» vorgeschlagen. Dann wäre nur ein Seitenarm (als unteres Becken) betroffen und abgetrennt. Firk: «Auf das Schilsbachtal können wir verzichten.» Vorgeschlagen wurde ferner, das Pumpspeicherkraftwerk ein, zwei Nummern kleiner zu bauen. Doch dann, so wurde den Ingenieuren in Düren erklärt, lohne sich das Projekt nicht mehr, dazu sei die Anbindung an die Hauptleitung (unterirdisch quer durch Schmidt und den Nationalpark) zu teuer.  
16.10.2012   Der Segellehrer lehnt den Bau eines Pumpspeicherkraftwerks ab

Dem Tourismus droht nach seiner Ansicht der GAU, der Natur großer Schaden: «Und das nicht nur während der Bauzeit von vier Jahren.» Der Wassersport werde vom Rursee langfristig verschwinden.



Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 16.10.2012  
14.10.2012   Für Trianel überwiegt das Positive


Link zum Artikel

Quelle: Kölnische Rundschau 12.10.2012
 
"Trianel schätzt, dass während der gesamten sechsjährigen Bauzeit rund 200000 Massentransporte anfallen werden, Sondertransporte für Turbinen oder Trafos sind darin eingerechnet. Als Massentransport werden Lkw mit einer Beladung von mindestens 15 Tonnen bezeichnet."  
12.10.2012   Eon baut vorerst keine neue Kaverne! Auch bestehende Turbinen werfen weniger ab.

Geschäftsmodell Pumpspeicherkraftwerk ist ausgelaufen!

250 Millionen Euro sind eine Stange Geld für eine Maschine, wenn ich nicht sicher weiß, ob diese später Gewinn abwirft.



Link zum Artikel

Quelle: Wildunger-Zeitung 05.10.2012  
"Edersee. Eon hat deshalb die Reißleine gezogen und den Ausbau der zweiten Kaverne vorerst auf Eis gelegt. Das bestätigte Pressesprecherin Fabienne Twelemann von der Düsseldorfer Konzernzentrale. „Unsicherheiten in der Zukunft der Energiewirtschaft“ lautet die offizielle Begründung."  
04.10.2012  Pumpspeicherkraftwerk: Bauarbeiten werden Eifel-Tourismus stören

Die Analyse beschreibt Zustände während der fünfjährigen Bauzeit und während des Betriebs des Kraftwerks. Die Schwankungen des Seespiegels werden laut Fachbeitrag später die «einzigen touristisch relevanten Störungen» sein. Während der Bauphase sieht das aber anders aus.




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Quelle: Aachener Zeitung 04.10.2012  
28.09.2012  Pumpspeicherkraftwerk Rursee: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Die Pläne haben die Bürger insbesondere von Heimbach erschreckt. Sie stehen dem schweren Eingriff in die Landschaft mit Unbehagen und Enttäuschung gegenüber. Ist der Tourismus in Gefahr? Wird ein Stück intakter Naturlandschaft zerstört? Viele Menschen befürchten das.



Link zum Artikel

Quelle: Aachener Nachrichten 26.09.2012  
22.09.2012  Studie bewertet Kraftwerk kritisch!

Die Studie „Energiespeicher für die Energiewende“ kommt zu dem Ergebnis, dass Energiespeicher für die Energiewende kurzfristig von nicht so hoher Bedeutung sind.
Demnach sollten Schwankungen der Einspeisung erneuerbarer Energien kurz- und mittelfristig durch thermische Kraftwerke und die Drosselung
flexibel und wirtschaftlich ausgeglichen werden.


Link zum Artikel

Quelle: Kölnische Rundschau 04.09.2012  
 
21.09.2012   Als Landes-Umweltminister Johannes Remmel der Gemeinde Simmerath am Montag einen Besuch abstattet hat, wurde deutlich, dass das geplante Pumpspeicherkraftwerk zahlreiche Befürworter hat. Doch die Bürger sorgen sich auch um etwaige Umweltverschmutzungen.

Link zum Artikel

Quelle: Kölnische Rundschau 04.09.2012  
 
31.07.2012   "Die Landesregierung unterstützt den Ausbau der Pumpspeicherkapazitäten in 2505 Nordrhein-Westfalen, wie zum Beispiel die Projekte in der Eifel und im 2506 Weserbergland. Auch vorhandene Talsperren, die Entwicklung und Realisierung von 2507 Speicherkraftwerken in stillgelegten Bergwerken und Unterflurkraftwerke bieten 2508 bisher ungenutzte Speicherpotenziale. Hierzu wollen wir in Zusammenarbeit mit der 2509 NRW.Bank geeignete Finanzierungsinstrumente zur Absicherung von 2510 Planungskosten entwickeln."

Link zum gesamten Koalitionsvertrag Zeile 2504

Quelle: Koalitionsvertrag 2012 – 2017 NRWSPD – Bündnis 90/Die Grünen NRW  
15.07.2012  Gemeinschaft der Sportvereine Rursee e.V. gibt eine weitere Stellungnahme zum Pumpspeicherkraftwerk Rursee ab. [90 KB]




Quelle: SSS Rursee  
13.07.2012  Dietmar Nietan diskutiert im SPD-Ortsverein Heimbach.

Besonders interessiert waren die Heimbacher an dem Thema Energiepolitik. Das geplante Pumpspeicherkraftwerk sorgt in der Eifel für reichlich Diskussion. Nietan betonte, dass die Energiewende selbstverständlich voran gebracht werden müsse - auch durch Pumpspeicherkraftwerke. Allerdings dürfe eine solches Kraftwerk am Rursee nicht den Charakter der Natur in der Rureifel zerstören und so den Menschen und der Natur in der Eifel die Existenzgrundlage nehmen.




Link zum Artikel

Quelle: SPD, Internetseite von Dietmar Nietan  
 
05.07.2012  Trianel setzt Wachstumskurs in allen Bereichen fort. Gegen die Pläne in der Gemeinde Simmerath regt sich Widerstand, unter anderem bei der Anrainerstadt Heimbach. «Wir sind in sehr kurzer Zeit sehr erfreulich weit gekommen», verwies Becker darauf, dass bereits das Raumordnungsverfahren eingeleitet sei. Bei der Abwägung, ob das Projekt in die Tat umgesetzt werde, spiele auch die «gesellschaftliche Akzeptanz auf lokaler Ebene» eine wichtige Rolle. Von dem Protest sei Trianel «nicht überrascht» worden: «Wir nehmen Bedenken ernst.» Er forderte die Gegner auf, «nicht in Fundamental-Opposition zu verfallen, sondern die eigenen Wünsche und Vorstellungen einzubringen». Nur müssten diese tatsächlich geäußert werden, damit man sich damit auseinandersetzen könne, fügte Becker an.

Das Eifeler Projekt ist für Trianel ein wichtiger Mosaikstein in der von der Bundesregierung ausgerufenen Energiewende.

Link zum Artikel

Quelle: Aachener Zeitung 04.07.2012  
 
25.06.2012  "Simmerath. Die nordrhein-westfälische Landesregierung und ihre wiedergewählte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) haben sich auf die Fahne geschrieben, eine Vorreiterrolle in Sachen Energiewende zu übernehmen. Da passt das vom Stadtwerkeverbund Trianel geplante Wasserspeicherkraftwerk am Rursee gut ins Bild"

Hier weiter lesen

Quelle: Aachener Zeitung  
25.06.2012  Pumpspeicherkraftwerk
"Baustelle touristisch erfolgreich managen"

Hier mehr:
http://www.cdu-simmerath.de/


Quelle: CDU Gemeindeverband Simmerath
 
 
12.06.2012   „Der erste Artikel behandelt die Energiewende, die die Mehrheit der Eifeler Bürger endlich ablehnt, da sie den Einzelnen in den finanziellen Ruin treibt und die Eifel zu einem Industriegebiet degradiert." Quelle: paxDiboli

„In der Mitte des Naherholungsgebietes Nordeifel, am Rande des Nationalparks, wird am Rursee ein Wasserspeicherkraftwerk gebaut werden. Einige lokale Bürger und Naturschützer wollen dies verhindern.“ Quelle. paxDiboli



 
10.06.2012  NRW soll Vorreiter bei der Energiewende werden
Quelle: Aachener Zeitung. Artikel lesen  
18.05.2012  Das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee erhitzt die Gemüter!
Klimaschutz ist kein Naturschutz.

Link zum Artikel

Quelle: paxDiaboli  
 
17.05.2012  Trianel sieht Ohra nicht als Alternative für Pumpspeicher.

Link zum Artikel in der Südthüringrer Zeitung  
 
06.05.2012   Kritischer Beitrag zum Thema Pumpspeicherkraftwerke und deren Nutzung in der Fernsehsendung Westpol im WDR. Sind Pumpspeicherkraftwerke Saubermacher?

Link zum Sendebeitrag  
05.05.2012  Stellungnahme der Stadt Heimbach zur Änderung des Regionalplanes
für das geplante Pumpspeicherkraftwerk Rursee. Ab Seite 10 im Stadtjournal Heimbach. Hier als PDF.

Hier mehr…  
04.05.2012  Wasserspeicherkraftwerk: Großprojekt mit unbekannten Größen

Link zum Presseartikel aus den Aachener Nachrichten vom 03.05.2012  
 
03.05.2012   Infoveranstaltung in Rurberg. Viele Fragen bleiben offen.

Ca. 320 Bürger verfolgten aufmerksam die Beiträge zum aktuellen Stand der Dinge.

Lesen Sie hier mehr!
 
02.05.2012  Naturfreunde bangen um die Rursee-Bucht
Bericht von Ulrich Simons 01.05.2012, Aachner Nachrichten

Link zum Artikel  
02.05.2012   Pumpspeicherkraftwerk Rursee:
So sehen es Aachens Grüne.

100% Erneuerbare in der Städteregion Aachen ist das Ziel!

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Aachen

 
 
27.04.2012  Pumpwasserkraftwerk: Kreis mahnt intensivere Folgenabschätzung an!

Link zur Pressemitteilung des Kreises Düren
 
26.04.2012  So steht die Politik zur Energiewende in der Region.

WDR Lokalzeit Aachen. LT-Wahlen: Energiewende in Städteregion?
Link zum
Sendebeitrag vom 26.04.2012 hier ansehen  
24.04.2012  Hörfunkbeitrag auf WDR 5

Hier mehr…  
23.04.2012  Pumpspeicherkraftwerk schlägt schon jetzt hohe Wellen. Bericht aus der Aachen Zeitung vom 23.04.2012 hier weiter lesen...    
19.04.2012  Große Teilnahme an der Podiumsdiskussion in Nideggen/Schmidt und viele Fragen seitens interessierter Bürger



Hier mehr…  
15.04.2012  Fischereiverein Nordeifel hat große Bedenken

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12.04.2012   Heimbach lehnt geplantes Kraftwerk ab!

Hier mehr…  
12.04.2012   WVER schließt "See in See" aus

Hier mehr…  
16.03.2012  Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit war am Freitag, den 16.03.2012 in Rurberg zu Gast.

Hier mehr…  
08.03.2012   Hörfunkbeitrag auf WDR 5

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20.07.2011   Erste Info-Veranstaltung zum Pumpspeicherkraftwerk in Simmerath.

Hier mehr…  


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Bürgermeinungen zum Pumpspeicherkraftwerk Rursee

Lesermeinung vom 17.12.2012  
Nideggen braucht und verdient einen guten Bürgermeister



Der Rat der Stadt Nideggen hat sich einstimmig gegen das Pumpspeicherwerk am Rursee ausgesprochen. Die Bürgermeisterin Nideggens hat sich tags darauf öffentlich mit einigen anderen Honoratioren für den Bau des Pumpspeicherwerks ausgesprochen.

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Lesermeinung vom 29.11.2012  
Das Pumpspeicherkraftwerk des Heiligen Florian


Die viel Gewinn erbringende Firma Trianel, die den Schutz und das Wohlwollen der Behörden, des Landkreises Düren und des Landes Nordrhein-Westfalen genießt, beabsichtigt ein Pumpspeicherkraftwerk am Rursee im Nationalpark Eifel zu bauen. Eingängig zu verstehen, dass bei der großen Zahl der einflussreichen politischen Gönner, die an Trianels Gewinn teilhaben, die Genehmigung zum Bau bereits vorliegt. Hürden für Umwelt- Naturschutz werden mit Hilfe Grüner Experten geebnet.




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Lesermeinung vom 24.11.2012  
PSKW am Rursee?

Die "breite Masse", sprich Bürger die in den betroffenen Gemeinden leben,
Ferienwohnungsbesitzer, Wandervereine, Hotelgäste etc. werden -gezielt - DESinformiert.
Denn es herrscht leider weitgehend die "Meinung" vor, dass ein PSKW SELBER Energie erzeugt.


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Lesermeinung vom 19.11.2012  
Fernab von der erheblichen Beeinträchtigung der gesamten Natur,sollte man auch immer bedenken,
dass der Rursee samt wunderschöner Umgebung unser ALLER
Pulsader ist!

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Lesermeinung vom 01.11.2012  
von Seiten der Politik kommt immer das Argument: Alle wollen die Energiewende. Wenn dies jedoch zu Unannehmlichkeiten vor der Haustür führt, dann lieber doch nicht, oder irgendwo anders.
Dies ist ein Totschlagargument, denn die meisten Bürger rund um den Rursee möchten die Energiewende.


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Lesermeinung vom 13.09.2012  
Es gibt in NRW noch einen Alternativ-Standort für ein Pumpspeicherkraftwerk (siehe Planungsphase/Standorte NRW),
den die Planer miteinbeziehen :

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Lesermeinung vom 27.08.2012  
Ein kurzer Gedanke zur Zukunft der Region "Rursee":

Letztlich sind alle vorgetragenen Interessen ernst zu nehmen und haben ihren Stellenwert.

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Lesermeinung vom 19.07.2012  
hallo liebe meinungs-kundtuer,
wir unterallgäuer planen auch ein kraftwerk, etwas kleiner, und ihr werdes es vielleicht nicht glauben, das ganze ist schon perfekt, wie es scheint. und alle sind dafür

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Lesermeinung vom 11.06.2012  
Es ist schon der Wahnsinn! Am Rursee soll das Pumpspeicherkraftwerk gebaut werden. In Jülich sucht man nach Möglichkeiten die Sophienhöhe (Abraumhalde Tagebau) in einen Freizeitpark und Wandergebiet umzuwandeln.

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Lesermeinung vom 08.05.2012  
Erst macht man den Naturpark Eifel und dann
zerstört man ihn mit eine gigantischen Projekt wieder. Für die schöne Natur eine Katastrophe...

Hier weiter lesen…  
Lesermeinung vom 07.05.2012  
"Der Vertreter des WVER, Herr Polczyk, macht das Projekt von einem Zeitfenster von einem Jahr abhängig"... Daher die konkreten Fragen: Welchem Risiko setzt der WVER uns aus? Kann man das überhaupt abschätzen? Kann man es überhaupt verantworten, bei so vielen Unbekannten? Wer übernimmt diese Verantwortung? Die Politiker oder der WVER?

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Eine Mail vom 04.05.2012 
Gerichtet an die Gemeinde Simmerath und uns. Lesen und schauen Sie hier!  
Lesermeinung vom 02.05.2012  
"wer am 13. Mai 2012 Herrn Röttgen und die CDU wählt, wählt aus meiner Sicht den Untergang des Rursees und begräbt den Tourismus in weiten Teilen der Eifel"

Hier weiter lesen…  
Lesermeinung vom 16.04.2012  
Auf den Punkt gebracht: wir haben uns nicht jahrelang für den Nationalpark und den Rurstausee stark gemacht, um jetzt so ein Monstrum vor die Nase gesetzt zu bekommen.

Hier weiter lesen…  
 
was sind das doch für blauäugige Betrachtungsweise im Bezug auf die
Möglichkeiten der Erneuerbaren Energien! Sind Sie sich überhaupt im klaren darüber welchen Schaden Sie im Falle der Installation eines solchen Projektes "Rursee" möglicherweise anrichten könnten?

Hier weiter lesen…  
 
 
Lesermeinung vom 15.04.2012  
Ein deratig überdimensionales Bauprojekt HAT in einem Nationalpark und Naturschutzgebiet NICHTS zu suchen!

Hier weiter lesen…  
 
Ich bin sehr für das Projekt, ein 640 MW Pumpspeicherkraftwerk dort zu errichten.

Hier weiter lesen…  
Lesermeinung vom 05.04.2012 
Meiner Meinung sind mit dieser Anlage weitreichende Probleme verbunden...

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Lesermeinung vom 07.02.2012 
Alternative zum See-in-See-Modell...

Hier weiter lesen…  
Lesermeinung vom 29.11.2011 
Das mit der Energiewende auch der Bürger umdenken muss ist jedem klar...

Hier weiter lesen…  
 
Hier sind einige Fragen, die man sich jetzt schon unter Seglern, Anglern und Rurseeliebhabern stellt.

Hier weiter lesen…  


Wie ist Ihre Meinung zum Speicherkraftwerk?

Schreiben Sie uns eine Mail mit Ihrer Meinung zum Kraftwerk, wir werden diese mit Ihrer Einwilligung hier veröffentlichen.

Ihr Team von
RURSEE MEIN REVIER



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Weitere Infos zum Thema

Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln


Teilabschnitt Region Aachen13. Regionalplanänderung - Wasserspeicherkraftwerk Rurtalsperre,Gemeinde Simmerath


Aktuell:

Erörterungsunterlage Stand: November 2012 (Vorschlag zum Ausgleich der Meinungen)


Quelle: Rettet den Rursee  
   
Eine sehr informative Internetseite mit detaillierten Angaben und Medienberichten zu diesem Thema ist

www.aachen-hat-energie.de  
   
Gemeinschaft der Sportvereine Rursee e.V.



Stellungnahme zum Wasserspeicherkraftwerk Rursee Nr. 1 vom 25.01.2012 [77 KB]

Stellungnahme zum Wasserspeicherkraftwerk Rursee Nr. 2 vom 10.06.2012 [90 KB]

Stellungnahme zum Wasserspeicherkraftwerk Rursee Nr. 3 von Februar 2013 [102 KB]  
   
Damit Sie wissen, was im Quadrat auf den Rursee zukommt!

Das Koepchenwerk ist eines der beiden ersten, gleichzeitig verwirklichten großen Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland. Es befindet sich am Hengsteysee in der Stadt Herdecke in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: wikipedia  
Durch den täglichen Pumpspeicherbetrieb kann der Wasserspiegel des als Unterbecken dienenden Hengsteysees innerhalb kurzer Zeit um 70 cm schwanken (zwischen +95,6 m üNN und +96,3 m üNN). Dies hat erhebliche Folgen für die Seeökologie. Der Uferbewuchs ist entsprechend reduziert und viele, üblicherweise am Ufer brütende Vögel können dies nur sehr erschwert oder nur mit künstlichen Hilfen tun. Daneben werden kleinere Lebewesen (auch Fische) trotz Siebvorrichtungen vom Sog der Pumpen erfasst und überleben die Kraftwerksvorgänge, insbesondere die hohen Drücke in den Rohren nicht. 
   
LANDESBÜRO DER
NATURSCHUTZVERBÄNDE NRW

13. Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln, TA Aachen – Wasserspeicherkraftwerk Rurtalsperre in Simmerath

zur 13. Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln, TA Aachen nehmen die anerkannten Naturschutzverbände wie folgt Stellung:


Gemeinsame Stellungnahme von BUND NRW, LNU und NABU NRW vom 20. April 2012 
 


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23.10.2012 Leserforum der Dürener Nachrichten

 
Rettet den Rursee! So lautete am Ende das Motto des Leserforums der Dürener Nachrichten im Hotel der Seehof in Schwammenauel.

Vertreter Dr. Schöpfer (Trianel) und Oliver Krischer (MdB) trafen zum ersten Mal auf die neue Bürgerinitiative aus Heimbach. Schon am Eingang zum Seehof mussten sie an Segeln mit der Aufschrift „Rettet den Rursee, Stoppt Trianel“ vorbei.

Ca. 120 Bürger waren gekommen – erstmalig auch aus Rurberg und Woffelsbach! Bisher hatte man den Eindruck, dass es in Simmerath keinerlei Einwände gegen das Projekt gibt. Die Rurberger und Woffelsbacher fühlen sich von Ihrem Bürgermeister Klaus Hermanns im Stich gelassen. Was interessiert die Simmerather und alle anderen Ortsteile der Gemeinde, die oben auf dem Berg wohnen, der See? Sie sehen ihn nicht, damit auch nicht unsere Probleme, lautet das Fazit eines Rurbergers.

Auch aus Nideggen-Schmidt kam Unterstützung! Ratsmitglied Eduard Müllejans (SPD Nideggen) machte unmissverständlich klar, dass er und seine Partei sich Heimbach anschließen werden. Er fordert von Nideggens Bürgermeisterin Margit Göckemeyer ein klares Nein zum Pumpspeicherkraftwerk. Dann wären zwei von drei betroffenen Kommunen gegen das gigantische Projekt, was damit hoffentlich gestorben wäre.

Oliver Krischer im Visier der Kritiker! Der gebürtige Heimbacher verrät seine Stadt! Der Grüne, dem im Zuge der Energiewende offensichtlich alle Werte verloren gehen, wie das Naturschutzgebiet im Schilsbachtal, die fragwürdige Stromleitung durch den Nationalpark, der Rursee als Lebensraum für Fische, Frösche usw. Der Mensch taucht in seinen Überlegungen erst gar nicht auf.

Er gibt zu verstehen, die Energiewende sei parteiübergreifend im Bund beschlossen! Damit sei auch klar, dass das Pumpspeicherkraftwerk am Rursee kommen werde. Er machte auch aufmerksam auf den Koalitionsvertrag in NRW. Hier sei das Pumpspeicherkraftwerk ein Bestandteil!

Nun dürfte allen klar sein, warum die Trianel ihre hehren Ziele, die diese sich einst selber steckten, über Bord werfen. Diese lauteten so: wir bauen nicht in Ballungsgebieten, Naturschutzgebieten, in einem Nationalpark, an Seen mit Mehrfachnutzung und nicht an Orten von touristischem Interesse.

Auch Dr. Schöpfer musste sich einiges anhören. Wiederum blieben zahlreiche Fragen unbeantwortet bzw. die Antwort lautete: „kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten“. Eines ist aber klar, die Trianel wird jeglichen Strom zum Speichern verwenden. Wer also glaubt nur überschüssige Energie aus Wind- und Sonne werde dort gespeichert, der ist schief gewickelt!

Viele Besucher waren gut vorbereitet, sachlich wie fachlich. Auch ein Befürworter des Projekts meldete sich zu Wort. Auch er beeindruckte durch seinen Beitrag.

Gotthard Kirch von der Rureifel-Touristik ging auf den Fachbeitrag zum Tourismus, welches von der Trianel in Auftrag gegeben worden war, ein. Er teilt diese Einschätzungen nur zu einem Teil. Er stellt fest, dass die Besucherzahlen seit 10 Jahren stetig steigen. Er sieht durch die lange Bauzeit erhebliche Einbußen der ca. 200 Mitgliedsbetriebe der Rureifel-Touristik. Der Wassersport wird nach seiner Auffassung in diesem Fachbeitrag etwas überbewertet, aber auch er befürchtet, dass der Rursee ohne Wassersport zusammenbricht, da die Kulisse jeden in den Bann zieht.

Bert Züll (Bürgermeister Heimbach) betont erneut, dass er und der Rat der Stadt (bis auf die Grünen) das Projekt ablehnen! Dafür erhielt er wiederum einen minutenlangen Applaus!
 
 




Oliver Krischer wirbt um Unterschriften

Quelle: Dürener Zeitung 16.11.2012 
Lesen Sie hierzu folgende Stellungnahmen:

Gemeinsame Stellungnahme von BUND NRW, LNU und NABU NRW vom 20. April 2012
Fragenkatalog der Stadt Heimbach


Unterschreiben Sie nicht lieber bei Rettet den Rursee? 
Liste einfach ausdrucken [177 KB] , Unterschriften sammeln und zurück an Rettet den Rursee. Danke!  




02.05.2012 Bürgerinfo in Rurberg

02.05.2012 Zweite Infoveranstaltung zum Pumpspeicherkraftwerk Rursee im Simmerath-Rurberg.

Es fanden sich ca. 320 Bürger auf Einladung von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns im Antoniushof in Rurberg ein, um den Ausführungen zum Stand der Dinge zuzuhören.

Hierzu waren Dr. Markus Hakes, Elmar Thyen, Dr. Christoph Schöpfer (Trianel) und Herbert Polczyk (WVER), sowie Herr Dr. Lohr Fachgutachter (Sydro)angereist.
 
   
Zwei wesentliche Neuigkeiten wurden vorgestellt:

Ein Fachgutachten zur Standsicherheit der Bauwerke (Talsperren) und Ufer an der Rurtalsperre und ein Fachgutachten im Bereich Tourismus.
 
 
   
Zur Standsicherheit der Baukörper und Ufer sprach Herr Dr. Lohr Fachgutachter von Sygro Aachen. Nach seinen Ausführungen bestehen keine Gefahren für die Dämme Schwammenauel, Paulushofdamm und Eiserbachdamm. Diese Dämme werden durch den ständig wechselnden Wasserstand nicht in der Standsicherheit gefährdet. Auch die Ufer und Böschungen seien nicht gefährdet, hier müsse aber an einigen Stellen neu befestigt werden. Dabei handelt es sich aber zum größten Teil um in die Jahre gekommene schon befestigte Böschungsabschnitte. Seine Empfehlung an die Trianel, alle Uferbefestigungen am Rursee sicherheitshalber vor Inbetriebnahme des Kraftwerks neu zu machen, damit es keine Überraschungen gibt. Also ist eine weitere Großbaustelle am See zu erwarten.   Herr Dr. Lohr sprach auch über den sogenannten Wasserkörper und dessen Verhalten. Der Wasserkörper ist schlichtweg das Wasser im See. Jeder weiß, dass das Wasser unterschiedliche Temperaturen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedensten Wassertiefen hat. Der Sauerstoffgehalt ist davon abhängig. Vom Sauerstoffgehalt ist wiederum das Wachstum von Nährstoffen und Algen ausschlaggebend. Durch das Kraftwerk verändert sich die derzeitige Situation. Man leitet warmes Wasser aus dem Oberbecken in eine sonst eher kalte Region, und man entnimmt kaltes Wasser, welches sich im Oberbecken erwärmt. Hier sieht der Fachgutachter auch keine Probleme. Der Sauerstoffgehalt werde sogar steigen.  
   
Die Strömungen, die durch das Kraftwerk entstehen gefährden die im See lebenden gesunden Fische nicht. Nur der Laich wird in den Uferzonen trocken fallen und vertrocknen. Um dies auszugleichen, will man Laichhilfen, die sich dem Wasserstand anpassen ausbringen. Hierzu werden Versuche gemacht.

Eine kritische Phase für den Wasserkörper ist die Bauphase. Da der See in dieser
Zeit nur ca. ein Drittel seiner Wassermenge aufweist, müsse dieser unter Umständen künstlich mit Sauerstoff versorgt werden.

Ein weiteres Problem stellen Sedimentablagerungen der letzten 70 Jahre dar. Diese würden an einigen Stellen durch den Kraftwerksbetrieb wieder aufgewirbelt. Diese Sedimentablagerungen zu entsorgen kostet nach Aussage von Herrn Polczyk (WVER) ca. 80,-€/m3.
 
  Hier ein Link zum Fachbeitrag "Goetechnik" Trainel  
Das Fachgutachten für den Tourismus sieht auch keine größeren Probleme.

Hier ein Link zum Fachbeitrag "Touristik" Trainel  
 
   
Die Bauzeit darf ein Jahr nicht überschreiten!

Herr Herbert Polczyk machte deutlich klar, dass die Absenkung des Rursees nicht länger als ein Jahr dauern darf und kann. Damit sind Vorschläge, wie den Bau einer Talsperre, die ein separates Unterbecken bilden würde, nicht realisierbar (geschätzte 3 Jahre Bauzeit). Er bezweifelt zudem, dass man überhaupt eine weitere Talsperre genehmigen würde. Hierdurch steht auch die Trianel gewaltig unter Druck. Der WVER werde dem Bau nur unter der Bedingung zustimmen, dass das Zeitfenster eingehalten wird.
 
Der WVER arbeitet zurzeit selber weiter an den Plänen. So nannte Herr Polczyk einen neuen Standort für das Oberbecken. Diese soll dann etwas näher an Schmidt rücken.

Grundsätzliche Aussage des WVER ist: Zurzeit spricht aus Sicht des WVER nichts gegen den Bau des Pumpspeicherkraftwerks.
 
   
Mehr Fragen als Antworten!

Die Wassersportler stellen sich zunehmend die Frage, wie sich das Kraftwerk auf die Nutzbarkeit des Sees auswirken wird. Es geht um den Betrieb der Steganlagen, die Entwicklung von Strömungen usw..

Hierbei stellte sich heraus, dass Segler besser rechnen können. Während die Trianel am Ein-/ Auslaufbauwerk von 0,5m/Sek. ausgeht, war nach kurzer Berechnung eines Seglers klar, dass es tatsächlich 0,8m/Sek. sind. Es gibt zurzeit einige Berechnungen, die annähernd das Strömungsbild aufzeigen. Der WVER macht aber klar, dass hierzu Modellversuche gemacht werden müssen.

Eine zentrale Sorge ist, wenn es einmal zu einem Unfall (Mann über Bord)kommen sollte, bei dem eine Person nachweislich durch die Strömung ums Leben käme, ob man dann nachträglich das Segeln bzw. den Wassersport ganz verbieten wird?

Schluss um stehen für die Wassersportler noch viele unbeantwortete Fragen im Raum. Die Wassersportler werden auch die größten Einschränkungen hinnehmen müssen. Die Wassersportler sind aber grundsätzlich nicht gegen das Projekt. Es muss allerdings seitens des WVER und Trianel klare Aussagen bezüglich der nötigen Um- und Neubauten der Stege, der Bauzeit, und eventuellen Entschädigungen und der weiteren Nutzung geben.
 
Ein kleines Beispiel, mit welchen Problemen die Wassersportler zu kämpfen haben:

Da unsere Kommunalpolitiker zum größten Teil sogenannte „Landratten“ sind, sieht es zum Beispiel ein Ratsmietlied von Simmerath so: An der Bretagne gibt es Gezeiten mit einem Hub von bis zu 12 m. Deshalb könne er sich nicht vorstellen, warum es bei 2 m Hub am Rursee Probleme geben wird. Deshalb hätte er dem Projekt zugestimmt. Hierzu kann man eigentlich nur sagen, wer lesen kann, ist klar in Vorteil. Bücher zum Befahren von Gewässern mit Gezeiten gibt es genug. Die Häfen sind anders aufgebaut usw.. Das Befahren von Gewässern mit Tide erfordert sorgfältige Planung und Aufmerksamkeit, auch von erfahrenen Skippern. Dem Segellehrer verschlägt es glatt die Sprache.

Wenn nun alle unsere Politiker die Situation der Wassersportler so betrachten, ohne sich vor Ort kundig zu machen, dann bestehen doch berichtigte Zweifel, oder?

Zum Schluss noch eine Frage aus dem Publikum an Dr. Markus Hakes:

Sehr geehrter Herr Dr. Hakes, wie aus einem Presseartikel zu entnehmen war, würden Sie das Projekt nur durchführen, wenn alle einverstanden sind. Da die Stadt Heimbach gegen den Bau ist, wäre doch eigentlich alles erledigt.

Dazu sagte Herr Dr. Markus Hakes nur, „wir leben in einer Demokratie“. Er meint also die Mehrheit.
 
   
Ein Dankeschön für die Offenheit und die Informationspolitik, auch wenn diese manchmal unbequem ist, möchte ich an Herrn Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und die Trianel sowie den WVER richten Herr Bürgermeister Hermanns kündigt eine weitere Infoveranstaltung, deren Termin er rechtzeitig bekannt geben wird an.  
   
Wir bleiben dran!




Artikel von
Günter Becker

Rursee-mein-Revier
 
Ein Leser hat einige Fragen zu dieser Veranstaltung  "Der Vertreter des WVER, Herr Polczyk, macht das Projekt von einem Zeitfenster von einem Jahr abhängig"... Daher die konkreten Fragen: Welchem Risiko setzt der WVER uns aus? Kann man das überhaupt abschätzen? Kann man es überhaupt verantworten, bei so vielen Unbekannten? Wer übernimmt diese Verantwortung? Die Politiker oder der WVER?

Hier mehr …  




19.04.2012 Podiumsdiskussion in Nideggen/Schmidt

Große Teilnahme an der Podiumsdiskussion in Nideggen/Schmidt und viele Fragen seitens interessierter Bürger 
Es waren ca. 300 Bürger der Einladung von Gudrun Zentis Bündnis 90/Die Grünen nach Schmidt gefolgt, um sich über das geplante Pumpspeicherkraftwerk Rursee zu informieren. Außerdem waren Herr Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und Vorsitzender des Aufsichtsrates der rurenergie GmbH, Oliver Krischer (MdB), Bündnis 90/Die Grünen und Energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Detlef Müller-Böling, Gemeinschaft der Sportfreunde Rursee e.V. und Dr. Markus Hakes, Trianel, Projektleiter Wasserkraftwerk Rursee nach Schmidt gekommen, um sich den Fragen der Bürger zu stellen.  
Zunächst präsentierte Herr Dr. Markus Hakes das Projekt kurz und bündig, um einer anschließenden Diskussion Zeit zu verschaffen. Im Anschluss übernahm Herr Wolfgang Spelthahn das Mikrophon. Er machte deutlich, dass der Kreis Düren dem Projekt aufgeschlossen gegenüber stehe, der Kreis Düren sei seit Jahrzehnten eine Energieregion. Er machte aber auch deutlich, dass die Zusage zum Bau nur dann getroffen wird, wenn die Bedingungen für alle erträglich sind. Er machte auch klar, dass der touristische Nutzen des Sees erhalten bleiben muss. Das gilt auch für den Wassersport in all seinen Facetten.  
Danach sprach Herr Oliver Krischer, auch er erklärte, dass ihm die Region Eifel und der Rursee sehr wichtig seien und diese in seiner jetzigen Nutzung bestehen bleiben müssen. Er machte aber auch deutlich, dass die Energiewende von den Speichermöglichkeiten abhänge. Jeder Beitrag hierzu sei notwendig. Er und auch Herr Dr. Hakes waren sich einig, dass die zur Zeit geplanten Kapazitäten von ca. 6 Gigawatt wahrscheinlich viel zu wenig sind, um die Schwankung im Netz ausgleichen zu können.  
Danach sprach Herr Prof. Dr. Detlef Müller-Böling für die GSR (Gemeinschaft der Sportfreunde Rursee e.V.). Er berichtete über die Sorgen der Wassersportvereine, die ihre Existenz durch das Pumpspeicherkraftwerk bedroht sehen. Er machte aber auch deutlich, dass wenn es eine verträgliche Lösung gäbe, man dem Projekt nicht im Wege stehe. Die zu erwartenden Pegelschwankungen von bis zu 2m machen den Betrieb der derzeit vorhandenen Steganlagen zu einem großen Teil unmöglich. Hierzu sichert Trianel allerdings schon jetzt die Finanzierung der nötigen Um- und Neubauten der betroffenen Stege zu. Großes Augenmerk legten alle auf den für die Eifel sehr wichtigen Tourismus, dieser dürfe auf keinen Fall gefährdet werden. Während der Bauphase sichert Trianel auch für diesen Bereich Unterstützung zu. Danach ging das Mikro in den Saal. Ein Teilnehmer wollte gerne wissen, wie 7,5 mio/m3; Baumaterial zur Baustelle gelangen sollen. Herr Dr. Hakes zeigte daraufhin die möglichen Wege auf. Der eine führt durch Nideggen über Brück an Schmidt vorbei zum Schilsbachtal, und der andere durch Heimbach. Sehr erfreut war eigentlich niemand. Denn ca. 4 Jahre LKW-Verkehr in diesen für den Tourismus wichtigen Orten kann nur zu einer Katastrophe führen. Auch die Bürger dieser Orte werden erheblich unter diesem Verkehr leiden. Herr Dr. Hakes versuchte zu beruhigen, die gesamte Masse an Baumateriel summiert sich auf 7,5 Mio/m3;, da aber ein großer Teil des Baumaterials aus den zu bohrenden Stollen gewonnen werde, sei die tatsächliche Menge kleiner. Es handele sich hierbei um Material, welches an der Baustelle nicht anfalle.  Eine weitere Frage bezog sich auf den zu rodenden Wald für das Oberbecken (immerhin 30 Hektar). Es kam dann die Frage nach dem „See in See- Modell“. Dieses war vom WVER ausgeschlossen worden. Hierzu erklärte Herr Dr. Hakes, dass auch diese Variante durchaus gute Seiten für die Betriebsphase hätte, aber der Rursee andere Aufgaben hat, die über einen längeren Zeitraum wie ein Jahr nicht gewährleistet werden könnten. Dabei geht es in erster Linie um den Hochwasserschutz an der Rur. Der WVER schätzt für den Bau einer weiteren Talsperre, die die Schilsbachbucht vom Hauptsee trennen würde, eine Bauzeit von ca. 3 bis 4 Jahre. Auch die Kosten seien nicht klar. Die Fischerei Rursee schließt sich im Übrigen der Lösung „See in See“ an. Denn nur so bliebe der Rursee, bis auf die Bauphase in seinem jetzigen Umfang erhalten. Dies sei wichtig für die Fortpflanzung der Fische. Weitere Vorteile liegen klar auf der Hand. Alle Stege können so bleiben wie sie sind. Das bedeutet, nach der Bauphase ist wenigstens am See alles beim alten, was dem Tourismus sicherlich zu Gute käme. Es folgten Fragen, Fragen, Fragen. Eines ist aber jetzt schon abzusehen, das Interesse der Bürger steigt. Also werden wir noch viele Fragen hören. Trianel und die Politik verspechen diese zu beantworten. Ich kann allen Interessierten nur raten, selber an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen. Nur so erfährt man alles, bzw. viel und man kann gezielt seine Frage platzieren. Das ist gut für uns alle. Also, wenn Ihnen etwas an der Energiewende und der Eifel liegt, gehen Sie hin! Nächster Termin, 02.05.2012 in Simmerath.

Artikel von Günter Becker

Rursee mein Revier
 
   
Aachener Zeitung 20.04.12 "Bürger in Angst um den Rursee" Artikel lesen…   Pumpspeicherkraftwerk schlägt schon jetzt hohe Wellen. Bericht aus der Aachen Zeitung vom 23.04.2012 hier weiter lesen...  




Fischereiverein Nordeifel hat große Bedenken!

Bericht vom 16.04.2012 in der Aachen Zeitung





Einladung zur Podiumsdiskussion am 19.04.2012

Das Pumpspeicherkraftwerk am Rursee und die Auswirkungen der Energiewende auf die Region.

19.04.2012, 19.00 Uhr
Nidggen Schmidt, Schützenhof, Monschauer Str. 14


Dr. Markus Hakes, Trianel

Projektleiter Wasserkraftwerk Rursee

Oliver Krischer (MdB), Bündnis 90/Die Grünen
Energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion

Prof. Dr. Detlef Müller-Böling,
Gemeinschaft der Sportfreunde Rursee e.V.

Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren
Vorsitzender des Aufsichtsrates der rurenergie GmbH

Link zur Einladung





Heimbach lehnt geplantes Kraftwerk ab!

Der geplante Bau eines Pumpspeicherkraftwerks am Rursee passt der Stadt Heimbach überhaupt nicht. Am Donnerstagabend hat der Stadtrat das Projekt einstimmig abgelehnt. Er hat erhebliche Bedenken, vor allem wegen der langen Bauzeit von fast vier Jahren macht dem Rat Kopfschmerzen. In dieser Zeit werde der Tourismus am Rursee erheblich einbrechen. Bürgermeister Bert Züll sorgt sich, ob danach nochmal Segler, Taucher und Badegäste kämen, sei fraglich. Während der Bauzeit müsste der Wasserspiegel des Rursees deutlich abgesenkt werden. Das bereitet auch der Schifffahrt Probleme. Die Betreiber der Rurseeflotte sehen ihre Existenz gefährdet. Der Investor, der Aachener Stadtwerkeverbund Trianel, hat bereits Entschädigungen angekündigt.

Ob die Stadt Heimbach allein den Bau verhindern kann ist Fraglich.


Heimbacher Rat über das Kraftwerk: Nichts als negative Auswirkungen
Bericht in den Aachener-Nachrichten vom 13.04.2012

Stadtrat tritt auf die Bremse
Bericht im Kölner Stadt-Anzeifer vom 13.04.2012






 



Bürgerinfo zum Pumpspeicherkraftwerk 02.05.2012

Achtung Fehlermeldung durch die Presse : Die Veranstaltung findet in Rurberg statt!!!

Über den aktuellen Sachstand bei der Planung des Speicherkraftwerkes Rursee soll bei einer weiteren Bürgerversammlung auf Initiative von Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns informiert werden. Diese Veranstaltung mit Vertretern des WVER und der Trianel GmbH findet statt am Mittwoch,

2. Mai, um 19 Uhr, in 52152 Simnerath/Rurberg im Antoniushof direkt neben dem Nationalpark-Tor am Eiserbachsee. Seestraße.


Pumpspeicherkraftwerk: Bauzeit soll ein Jahr nicht überschreiten
Neuer Artikel Aachener Zeitung 12.04.2012

Neuer Artikel AVZ 04.04.2012




 



"See in See"

Das „See in See Model“ würde die Pegelschwankungen von bis zu 2 m/6 Stunden am Rursee verhindern.   Die Stromproduktion und Speicherung kann ohne Rücksichtnahme auf den Wasserstand des Rursees jederzeit stattfinden.  
Zum Thema Freizeit-Nutzung erinnerte Polczyk noch einmal an die Ursprungsfunktion der 1939 in Betrieb genommenen Talsperre. Der wasserwirtschaftliche Aspekt müsse immer im Vordergrund stehen, wenngleich der WVER die touristische Nutzung nach wie vor unterstützend begleite. Hier kommt dann auch die bereits emotional diskutierte Frage der Bauzeit ins Spiel. Polczyk: «Auf die Talsperre als Hochwasserspeicher können wir nicht länger als ein Jahr verzichten.» Wilde Spekulationen gab es bereits um eine Mauer, die das Schilsbachtal vom übrigen See abtrennen und als Austauschbecken für das Kraftwerk dienen könnte. Da ein solches Projekt eine Bauzeit von bis zu fünf Jahren in Anspruch nehmen würde, wird diese mögliche Variante vom WVER erst gar nicht verfolgt. Polczyk: «Solange können wir das Talsperrensystem nicht außer Betrieb nehmen.» Die Bauzeit von einem Jahr, beginnend nach dem Frühjahrshochwasser, könne allerdings nur ein Ziel sein. Außergewöhnlich schlechte Witterung würde die Phase verlängern. Problematisch mit einem Vollstau werde es auch dann, wenn sich der Bauphase direkt ein Trockenjahr anschließe.  
Absage durch den WVER in der Presse erteilt.  Ouelle: Aachner Zeitung, Artikel vom 12.04.2012 hier lesen  
   
Damit Sie wissen, worum es geht, habe ich mich entschlossen, meine Idee hier für Sie zu erklären und den Teil meines Schreibens, welches ich an die Ratsmitglieder vom Simmerath geschickt habe hier zu veröffentlichen.

Günter Becker
Becker Wassersport „noch am Rursee“



Meine Idee für eine bessere Lösung für alle.

Alle sind: Trianel, der WVER, die Gemeinde Simmerath , die Stadt Heimbach, die Stadt Nideggen, die Segler, die Rursee-Schifffahrt, die Angler, die Taucher, die Schwimmer. Einfach alle, weil sich nur an einer Stelle am See etwas verändert. An dieser Stelle allerdings gewaltig.
 
   
Meine Idee ist nicht neu, sondern überdacht und in ersten Schritten auf Machbarkeit überprüft. Genau soweit, wie Trianel mit Ihren Plänen war, als diese das Rathaus in Simmerath erstmals betraten. Diese Überprüfung bestätigt mich in meinem Vorhaben, Sie und Trianel davon zu überzeugen, meinen Plan wenigstens noch einmal aufzugreifen und die Realisierbarkeit intensiv zu prüfen.
Denn wenn es so geht, dann können sich alle in Bezug auf das Pumpspeicherkraft-werk beruhigt zurücklehnen. Die Eifel bekommt dann ein Speicherkraftwerk, welches sich den Gegebenheiten quasi nahtlos anpasst. Woffelsbach bekommt eine wirkliche Attraktion, die in Verbindung mit dem Besucherstellen einen vorbildlichen Kraftwerkbau dieser Art darstellt.
 
   
Erläuterung meiner Idee.

Für die eventuelle Durchführbarkeit der von mir hier angeregten neuen Mauer habe ich folgende Überprüfungen gemacht:

Anhand von vorhandenem Kartenmaterial habe ich die Wassertiefen bis auf eine Differenz von ca. 2m bestimmt. Leider liegen mir keine genauen Karten vor.

Das Schilsbachtal habe ich per GPS in seinen Höhen über Wasser erfasst.
 
   
Das Volumen habe ich im Mittel der Bucht errechnet (siehe Plan).
Daher kann es zu Differenzen im tatsächlichen Volumen kommen. Da ich aber 9,18 Mio. m3;
errechnet habe und nur 7,6 Mio. m3; benötigt werden, bin ich sicher, dass es passt.

Bezüglich des nötigen Höhenunterschiedes zwischen Oberbecken und Unterbecken reichen dem Kraftwerk nach eigenen Aussagen von Trianel 160 m. Hier liege ich eindeutig mit noch verblei-benden 190 m im grünen Bereich.

Nach meiner Auffassung ist es die Plicht des Kraftwerkbetreibers und der Politik, diese Überlegung auf Machbarkeit zu überprüfen (nicht auf Bezahlbarkeit). Kommt man zu dem Ergebnis, dass es geht, dann muss es im Interesse der Allgemeinheit so gemacht werden.
 
Wer ein Projekt mit Folgen für 100 Jahre plant, der muss sich ganz sicher sein! Wenn es den Schaden für die Region minimiert bzw. abwendet. Dann dürfen die Kosten die kleinste Rolle spielen.

Bezüglich der Kosten habe ich natürlich auch recherchiert und versucht Fachleute zu finden, die Talsperren betreiben oder gebaut haben. Mit einem Teilerfolg, denn ich erhielt folgende Auskunft:

Da in Deutschland in den letzten 50 Jahren keine Talsperre gebaut wurden, ist es schwierig eine genaue Zahl zu nennen. Aber nach sehr vorsichtigen Schätzungen dürften die Baukosten bei ca. 30 - 50 Mio. Euro liegen. Diese Summe errechnet sich aus bekannten Preisen schon existierender Talsperren. Hier ist eine Preissteigerung schon eingerechnet.
Das heißt, max. 50 Mio. Euro für die bessere Lösung!
In Hinblick darauf, was der Umbau der Stege und der Schiffe der Rursee-Schifffahrt kosten kann, ist das doch fast geschenkt, oder?
 
   
Leider kommt mein Plan auch nicht ganz ohne Opfer aus. Leittragender wird der Eifelverein sein,
der sein Jugendferienheim an der bisherigen Stelle aufgeben muss, sowie die Natur, die nach allen Möglichkeiten leiden wird. Bei meiner Variante allerdings nur lokal. Ich denke aber, wenn das Kraftwerk in seiner jetzigen Planung seine Arbeit aufnimmt, dann wird man an dieser Stelle auch keine Freude mehr daran haben.
Ich bin mir auch sicher, dass man eine neue Stelle findet, wo man ein neues Jungendferienheim errichten kann. Hierbei kann ich natürlich nicht ermessen, welchen Verlust das für den Eifelverein bedeutet, denn jedes Objekt hat auch einen ideellen Wert. Ich kann nur hoffen, dass der Eifelverein meine Idee, wenn Sie zum Tragen kommen sollte, mitträgt.

 
   
Weiter ist zu erwarten, dass die Woffelsbacher nicht unbedingt alle vom Anblick einer Staumauer erbaut sind.

Ich hoffe Sie erkennen das Potenzial dieser Lösung und unterstützen mich auf meinem Weg für eine ideale Lösung am Rursee. Die Energiewende muss nicht das Ende für den Rursee sein!

Die Entscheidung liegt in Ihren Händen, Sie sind die Vertreter der Bürger.
 
Greifen Sie, die Gemeinderatsmitglieder von Simmerath diese Idee nicht auf, so bin ich entschlossen, für meine Idee aus Überzeugung sozusagen von Pontius zu Pilatus zu laufen. Denn ich habe meine Existenz zu verlieren. Je mehr ich darüber nachdenke, umso deutlicher wird mir, dass ich meine Idee vortragen muss, denn sonst laufe ich Gefahr, dass diese übersehen wird.

Ich bin von Beruf Segellehrer und Betreiber einer kleinen Marina, kein Kraftwerk- oder Wasserbauer. Ich habe allein aus diesem Grund lange gezögert. Mittlerweile ist es mir egal. Es gibt Menschen, die nichts gelernt haben und trotzdem Ideen entwickelt haben, die uns sehr nützlich sind.

In meiner Idee bestärkt werde ich noch, weil Fachleute, die meine Pläne gesehen haben, mir nicht davon abrieten, meinen Plan vorzustellen. Im Gegenteil, Sie wünschen mir viel Glück!
 
   
Wilde Spekulation oder mehr?   




Dr. Norbert Röttgen, MdB zu Besuch in Rurberg



Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit war am Freitag, den 16.03.2012 in Rurberg zu Gast. Er war auf Einladung von Helmut Brand, MdB gekommen. Im Vordergrund seiner Rede standen die Energiewende und die damit verbundenen Herausforderungen. Auch er ließ keinen Zweifel daran, dass es Komponenten wie Pumpspeicherkraftwerke geben muss. Zuvor hatte Herr Karl-Heinz Herrmanns, Bürgermeister von Simmerath stolz darüber berichtet, dass Simmerath schon jetzt 60% seiner Energie aus Erneuerbaren beziehe. Ziel sei es 100% und mehr zu schaffen. Um dies zu realisieren, wäre es eben enorm wichtig, das geplante Speicherkraftwerk und weitere Windparks usw. in der Gemeinde zu installieren. So könnte Simmerath als Musterregion ein Vorbild für andere sein. Herr Herrmanns machte aber auch deutlich, dass es ihm wichtig ist, dass der Tourismus, der Wassersport sowie die Schifffahrt erhalten bleiben. Das ist übrigens von allen Politikern und auch von den Vertretern der Trianel ein wichtiges Ziel. In Anbetracht dessen, dass allein ca. 2 Mio. Tagesgäste/Jahr nach Rurberg kommen, zeigt wie wichtig es ist, den Rursee in seiner jetzigen Nutzung zu erhalten. Dazu gibt es einige Vorschläge und Ideen. Die Trianel will zum Beispiel die Steganlagen automatisieren, damit diese sich dem schnell wechselnden Wasserstand (bis zu 2 m/6h) automatisch anpassen. Für die Schifffahrt sucht man ebenfalls nach einer Lösung. Hier ist zu hören, dass dafür 2 neue Schiffe angeschafft werden müssen. Damit wäre die logistische Seite für Schifffahrt, Segler und Angler theoretisch gelöst. Es bleiben aber noch viele andere Probleme wie die Ufer, die Fische und Frösche, das Wasser usw.. Für Menschen, die künftig ans Wasser wollen, wird immer ein nasser,schlammiger Uferstreifen zu überwinden sein.





WDR 5 Hörfunk-Beitrag vom 24.04.2012

WDR 5 / Wasserstau für Strom Pumpspeicherkraftwerk am Rursee geplant. Moderation: Wolfgang Meyer.


Beitrag im Podcast des WDR 5 anhören. Der Beitrag zum Pumpspeicherkraftwerk startet bei ca. 28 Minuten.




 

WDR 5 Hörfunk-Beitrag vom 08.03.2012

WDR 5 / Flüssige Energie: Pumpspeicherwerke in NRW

Moderation: Thomas Koch


Den Hörfunk-Beitrag zum Thema Pumpspeicherkraftwerke vom 08. März 2012 anhören.




 



20.07.2011 Info-Veranstaltung...

zum Pumpspeicherkraftwerk in Simmerath.

Am gestrigen Abend informierte der Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns
und Vertreter der Firma Trianel über das am Rursee geplante Pumpspeicherkraftwerk.
Hierzu fanden fast 400 interessierte Bürger in der Aula der Hauptschule Simmerath ein.
 
   
Der Bürgermeister macht somit einen richtigen Schritt, indem er die Bürger frühzeitig in das Vorhaben einbindet.

 
Da die Planungen noch nicht in alle Richtungen abgeschlossen sind, konnten auch noch nicht alle Fragen beantwortet werden. Die Machbarkeit des Vorhabens wird geprüft. 
   
Auf die für uns wichtigste Frage, ob der Rursee weiterhin zum segeln, angeln und schwimmen genutzt werden kann, ob die Schifffahrt weiter betrieben werden kann, versicherte Herr Dr. Markus Hakes (Projektleiter Wasserspeicherkraftwerk Rur), dass der Rursee in seiner jetzigen Nutzung (auch während der Bauphase) sowie wir es gewohnt sind, weiterhin genutzt werden kann.

Nötige Umbauten der Steganlagen und Schiffsanleger und des Sonnenstrandes Eschauel werden von Trianel geprüft. Ob Trianel die Umbauten finanziert, konnte noch nicht abschließend beantwortet werden. Klarheit über die tatsächlichen Pegelschwankungen am Rursee gibt es noch nicht. Falls Umrüstungen nötig sind, will Trianel eine für alle vertretbare und finanzierbare Lösung finden.
 
   
Mehr möchte ich nicht dazu schreiben, eines ist aber sicher:
Ein riesiges Projekt für die Zukunft, dem auch die Nutzer des Rursees sich nicht verschließen sollten, wenigstens solange nur zumutbare Einschränkungen zu erwarten sind und wir nicht um unsere Zukunft oder Existenz fürchten müssen.
 
   
Trianel hat eine Kontakt Box eingerichtet um Fragen von betroffenen Bürgern direkt Beantworten zu können, oder um etwas über die Problematik der einzelnen Rursee-Nutzer zu erfahren. Denn es ist auch für Trianel schwierig alle Probleme zu erkennen. Deshalb bittet Trianel um unsere Mitarbeit, damit Probleme frühzeitig erkannt werden und in der Planung berücksichtigt werden können.  Hier sind die Kontaktmöglichkeiten:

Dr. Markus Hakes,
Projektleiter Wasserspeicherkraftwerk Rur;
Tel.: 0241/413 20 0,
Mail m.hakes@trainel.com

Elmar Thyen,
Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel.: 0241/413 20 0,
Mail e.thyen@trianel.com, Lombardenstraße28, 52070 Aachen

Nicole Kolster,
Referentin Unternehmenskommunikation,
Tel.: 0241/413 20 242,
Mobil: 0170/76 168 23,
Mail n.kolster@trianel.com
 
   
Wir bleiben dran!

Mit Mast- und Schotbruch

Günter Becker
Die Internetseite zum Wassersport am Rursee www.rursee-mein-revier.de
 
Wenn Sie sich auch Gedanken um die Zukunft am Rursee machen und diese der Öffentlichkeit mitteilen möchten, dann berichten wir gerne auf dieser Seite darüber. Wir werden alle Fragen die uns erreichen, auf dieser Seite anonym veröffentlichen.

Senden Sie einfach eine
Mail an uns.  




Fragen, Gedanken und Bedenken

Hier sind einige Fragen, die man sich jetzt schon unter Seglern, Anglern und Rurseeliebhabern stellt.

Welche Folgen hat das Speicherkraftwerk auf den Tourismus in Heimbach, Rurberg, Woffelsbach und Schmidt?
Welchen Einfluss nimmt es auf den Tourismus in der Eifel insgesamt?
Welchen Einfluss nimmt es auf den Tagestourismus?
Müssen Hotels, Pensionen, Campingplätze und Gastronomie Betreibe mit Umsatzeinbußen rechnen?
Bedeutet das Kraftwerk eine Attraktivitätssteigerung für Woffelsbach?
Welchen Einfluss nimmt es auf den Fischbestand im Rursee?
Was bedeutet das für die Angler?
Welchen Einfluss nimmt es auf den Wassersport?
Welchen Einfluss nimmt es auf die Schifffahrt?
Kann der Betrieb eines Schwimmbades auch bei Strömung im See aufrecht erhalten werden?
Ist der Wassersport dann überhaupt noch möglich?
Verliert der Rursee für Wassersportler an Attraktivität?
Macht ein Kraftwerk, welches auf Rücksichtnahme auf den Wassersport und der Schifffahrt
für ca. 7,5 Monate nur im Teillastbereich betrieben werden kann überhaupt sinn?
Baut man nicht besser an anderer Stelle ein Kraftwerk welches eventuell kleiner ist, aber immer voll Einsetzbar ist?
Werden nur Überkapazitäten aus erneuerbaren Energien gespeichert, oder werden auch Überkapazitäten aus Atomstrom aus dem Ausland,
der in der Nacht preiswert zu bekommen ist, hier zu sauberem Ökostrom verwandelt?
Müssen der Wassersport, die Schifffahrt und die Angler am Ende doch dem Kraftwerk weichen?
Ist es das Interesse der Allgemeinheit, den Rursee als Naherholungsgebiet im Hinblick auf das Segeln, Angeln, Rudern, Tauchen und Schwimmen aufzugeben?
Ist das der Beitrag, den die Eifel zum Atomausstieg leisten muss?



Wir hoffen, dass diese Fragen auch in der Machbarkeitsstudie von Trianel vorkommen, oder wenigstens unsere Bürgermeister sich diese stellen!





Trianel Wasserspeicherkraftwerk Rur im Überblick

Hören Sie hierzu einen 17 Minütigen WDR 5 Hörfunk-Beitrag. Dieser Beitrag erklärt sehr ausführlich über das WIESO, WESHALB, WARUM.

Flüssige Energie: Pumpspeicherwerke in NRW
Moderation: Thomas Koch





1. Kurzbeschreibung

Auf dem Gebiet der Gemeinde Simmerath, Städteregion Aachen, soll bis 2019 das Viertgrößte Wasserspeicherkraftwerk in Deutschland entstehen.
34 Gesellschafter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wollen die Investition von über 700 Mio. € auf ihre Machbarkeit hin untersuchen. Der Rat der Gemeinde Simmerath hat sich im Juli 2011 einstimmig für eine positive Begleitung des Vorhabens ausgesprochen.
Die Rurtalsperre, die zweitgrößte Talsperre in Deutschland, würde als Unterbecken dienen. Nordöstlich des Ortsteiles Strauch könnte das Oberbecken gebaut werden. Schon im Vorfeld der konkreten Bauleitplanung sollen frühzeitig Bürgerinformationsveranstaltungen stattfinden, damit möglichst viele Anregungen aus der Bürgerschaft in das Genehmigungsverfahren einfließen können.



2. Eckdaten der Konzeptstudie

Nettoleistung Kraftwerk  640 Megwatt 
Betriebsspeichervolumen  7,6 Mio. m³  
Dauervolllastbetrieb  6 Stunden 
Fläche Oberbecken  81 ha (inklusive Wallanlage) 
Wasserfläche Oberbecken  50 ha (ca. 80 Fußballfelder) 
Fallhöhe  240 Meter 
Oberer Betriebswasserspiegel / Dammoberkante  524 Meter / 526 Meter über N.N 
Unterer Betriebswasserspiegel / Beckensohle  507 Meter / 505 Meter über N.N 
Durchfluss  Ca. 340 m³/s (Kubikmeter pro Sekunde) 
Aufnahme Dauerbetrieb (Betriebsphase)   2019 


3. Hintergrundinformationen

Warum Stromspeicher?
Parallel zum beschlossenen Atomausstieg Ende Juni 2011 hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien auf 35% am deutschen Strommarkt zu verdoppeln. Dabei wird vor allem die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie eine bedeutende Rolle spielen. Durch die witterungsbedingte Verfügbarkeit dieser Energiequellen ist der Zubau von Speichern notwendig. Es kann nachts durch Starkwind zu einer Überproduktion von Strom kommen, bei einer gleichzeitigen geringen Nachfrage. Durch die Integration von Speichern kann der Strom in Zeiten von Überproduktion gespeichert und dann bei geringer Stromerzeugung und hoher Nachfrage ohne zusätzliche Emissionen wieder zur Verfügung gestellt werden.
Stromspeicher leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Integration von Erneuerbaren Energien und erhöhen die Versorgungssicherheit in Deutschland.



4. Funktionsweise

Das Trianel Wasserspeicherkraftwerk Rur speichert Energie, indem es Wasser aus dem Rurstausee in Zeiten von hohem Energieaufkommen in ein höher gelegenes Oberbecken pumpt. Bei Bedarf kann das Wasser durch einen unterirdischen Stollen innerhalb kürzester Zeit wieder abgelassen und in Strom umgewandelt werden. Die elektrische Energie wird in Form des Wassers gespeichert. Durch die unteridische Lage der technischen Einrichtungen, wie Pumpen und Turbinen, ist der Betrieb des Kraftwerks praktisch emissionsfrei.


Quelle: Infoblatt von Trianel, ausgegeben am 20.07.2011 in Simmerath.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von Trianel: www.trianel-rur.de



Lage des geplanten Pumpspeicherkraftwerk





…auf einer Fahrradtour am 30.09.2011 fotografiert,

Diese Mail mit folgenden Bildern wurde an die Gemeinde Simmerath und an uns gesendet. Bilder sagen manchmal eben mehr als Worte.   
   
Wir hoffen das der Rursee weiterhin so schön bleibt…!!!!!

MFG Helga + Siggi
 
 




Aufruf an alle Wassersportvereine am Rursee

Liebe Sportfreunde,

Liebe Vorsitzende und Geschäftsführer der Sportvereine am Rursee, als Anlage schicke ich Euch einen
Aufruf [6 KB] und einen Offenen Brief [215 KB] zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk. Ich weiß, daß an dieser Stelle die Meinungen gespalten sind, doch ich bitte alle Vorsitzenden und Geschäftsführer unserer Sportvereine am Rursee, diese beiden Schreiben an alle erreichbaren Mitglieder weiterzuleiten.

Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden können.
Jeder sollte sich auch äußern dürfen.

Wir haben schließlich alle den Wunsch, auch künftig am Rursee unseren Sport treiben zu können.
Ich bitte deshalb darum, diesem Wunsch nachzugeben.

Eventuell besteht auch bei den anstehenden Aktivitäten zum Jahresausklang die Möglichkeit, diese Schreiben in den Clubhäusern auszulegen.

Mit besten Grüßen
Reinhard Menzer

(Mitglied des FSCK und der BI „Rettet den Rursee“)



Liebe Sportfreunde am Rursee!
Die GSR, Gemeinschaft Sportvereine Rursee, hat prima Arbeit geleistet. Sie hat
Zusicherungen erreicht, die eigentlich den Wassersport am Rursee so sichert, wie er
bisher auch war. Mehr kann die GSR bei Trianel, dem Antragsteller und Betreiber
des geplanten Pumpspeicherwerkes wirklich nicht erreichen.

Doch ist am Ende Trianel tatsächlich der Herr des Verfahrens?
Der Wasserzustrom ist größer als der, den die Mosel durchschnittlich in den Rhein
abgibt. Gibt es in Deutschland ein Beispiel dafür, daß an, auf und in einem Untersee
eines Pumpspeicherwerkes mit derartigem Zufluß Wassersport erlaubt ist?

Es gibt kein Beispiel!
Und Trianel verliert auch die Herrschaft über das Verfahren, wenn es zu einem Unfall
wegen der Strömung kommen sollte. Dann haben Justiz und Bezirksregierung das
Sagen.
Die Befürchtung ist, daß Trianel das weiß und uns nur solange hinhält, bis Bau und
Betrieb nicht mehr aufzuhalten sind.
Beispiel hierfür ist das im Bau befindliche Kraftwerk Lünen der Fa. Trianel. Dort
kommt es zu einer unzulässigen Situation bei den Emissionen, doch das
Oberverwaltungsgericht in Münster hat signalisiert, daß dafür eine
Ausnahmegenehmigung möglich sei, weil der Bau bereits sehr weit fortgeschritten
ist.

Wir sitzen am kurzen Hebel, wenn das Pumpspeicherwerk gebaut wird.
Dann gilt nur die Verhältnismäßigkeit und Trianel wird immer das Recht behalten,
den Betrieb des Pumpspeicherwerkes weiterzuführen.

Auch ohne Wassersport auf dem Rursee.
Deshalb bitte ich alle Sportfreunde am Rursee, sich regelmäßig auf der Webseite
www.rettet-den-rursee.de zu informieren und zur Unterstützung dieser Initiative
sich dort anzumelden.

In diesem Sinne: Rettet den Rursee!
Reinhard Menzer
(Mitglied des FSCK und der BI „Rettet den Rursee“)
(Hierzu auch der Offene Brief des Ehrenbürgermeisters von Simmerath, Heinrich Karbig)





Lesermeinung vom 17.12.2012



Nideggen braucht und verdient einen guten Bürgermeister

 


Der Rat der Stadt Nideggen hat sich einstimmig gegen das Pumpspeicherwerk am Rursee ausgesprochen. Die Bürgermeisterin Nideggens hat sich tags darauf öffentlich mit einigen anderen Honoratioren für den Bau des Pumpspeicherwerks ausgesprochen.

 

Wie ist das zu deuten?

 

Die auswärtige Bürgermeisterin strebt keine zweite Amtszeit an. Demokratisch gefällte Entscheidungen berühren sie nicht. Das Wohl der Bürger, die in Nideggen leben wollen, rangieren hinter ihren persönlichen Ansichten und Bedürfnissen.

 

Welche Konsequenzen ergeben sich für die Bewohner Nideggens?

 

Ich empfehle unverändert und weiterhin, einen Bürgermeister aus den eigenen Reihen zu wählen. Ein Auswärtiger bewirbt sich wegen Amt, Ehre und den damit verbundenen finanziellen Anreizen. Wird er nicht mehr gewählt wird, verlässt er Nideggen. Ein einheimischer Bürgermeister bleibt auch nach seiner Abwahl in Nideggen. Er wird sich deshalb in seiner Amtszeit hüten, nachteilige Entscheidungen für die Gemeinschaft zu fällen, die allein seinem Fortkommen nützen.

 

Wir haben genug Erfahrungen mit zugereisten Bürgermeistern gesammelt. Bei der nächsten Bürgermeisterwahl sollten wir die gesammelten Erfahrungen ausgeben. Nideggen verfügt über genügend aufrichtige Bürger, die bereit sind, Stadt und Mitbürgern aus ehrlichem Antrieb heraus zu helfen.

 

Dr. N. W.

Nideggen





Lesermeinung vom 29.11.2012



Das Pumpspeicherkraftwerk des Heiligen Florian

Die viel Gewinn erbringende Firma Trianel, die den Schutz und das Wohlwollen der Behörden, des Landkreises Düren und des Landes Nordrhein-Westfalen genießt, beabsichtigt ein Pumpspeicherkraftwerk am Rursee im Nationalpark Eifel zu bauen. Eingängig zu verstehen, dass bei der großen Zahl der einflussreichen politischen Gönner, die an Trianels Gewinn teilhaben, die Genehmigung zum Bau bereits vorliegt. Hürden für Umwelt- Naturschutz werden mit Hilfe Grüner Experten geebnet.

Die einzigen Ernst zu nehmenden Gegner des Pumpspeicherkraftwerkes sind die indigenen störrischen Eifeler. Sie sehen ihre wirtschaftliche Existenz davon schwimmen. Sechs, gar acht Jahre Bauzeit und tägliche meterhohe Pegelschwankungen des Rursees schrecken Touristen und Gäste ab. Manche der Eifeler befürchten die Zerstörung ihrer Heimat.

Der Rat der Stadt Heimbach, der Nachteile ohne erkennbare Vorteile befürchtet, ist der kommunalpolitische Vorreiter der Anti-Pumpspeicherkraftwerk-am-Rursee-Kampagne. Die Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ steht einerseits vorbehaltlos hinter der Energiewende, erkennt jedoch keine Notwendigkeit zum Bau des Pumpspeicherkraftwerkes am Rursee. Wenige zögerliche Stimmen ohne wissenschaftliche Grundlagen betrachten Pumpspeicherkraftwerke als überholt und als nicht zweckdienlich.

Die Stadt Nideggen unweit des Rursees reiht sich nun ein in die bunte Schar der tapfereren Trianel-Gegner.

CDU, SPD, FDP und Menschen für Nideggen (MfN) im Rat der Stadt Nideggen lehnen das Pumpspeicherkraftwerk vor ihrer Haustür ab. Seit einigen Monaten habe sich die Stimmung der Eifeler derart geändert, dass man auf den fahrenden Zug aufspringen müsse, um die Wiederwahl nicht zu gefährden, gestehen lokale Politiker, die bisher eine gegenteilige bis gar keine Meinung gehabt haben. MfN sind des Glaubens, dass Pumpspeicherkraftwerke auf eine „Uralt-Technik“ beruhen und deshalb abzulehnen seien. Uralt-Technik ist uncool, sprach der Mensch für Nideggen und bestieg sein modernes Auto, welches erst vor Kurzem (1886) erfunden worden ist.

Grüne verteidigen das geplante und insgeheim bereits genehmigte Pumpspeicherkraftwerk, da die selbstverschuldete desolate Finanzen der Stadt Nideggen mit ihrem bisschen Tourismus den Bau des Pumpspeicherkraftwerkes erzwingt. Nideggen kann nicht auf Geld verzichten. Für Grüne eine wahrliche Verdrehung ihrer Prinzipien, weg von der Natur, hin zum Kapital. Unabhängig davon ist die Grüne Argumentationskette für jeden intelligenten und gleichzeitig ehrlichen Menschen stimmig, der an die Notwendigkeit der Energiewende und Verschwendungssucht der Politiker glaubt.

Die Bürgermeisterin, eine Leverkusenerin, die nach ihrer Abwahl Nideggen auf Nimmerwiedersehen den Rücken kehren wird, hält eine politische Debatte im Rat der Stadt für nicht nötig, da diese keinen Einfluss auf die von der Obrigkeit festgelegten Ereignissen habe. Glücklicherweise hat sie, die die Eifel und die Eifeler nicht kennt, Unrecht.

Die Bürger der Eifel werden das Monstrum Pumpspeicherkraftwerk im Nationalpark verhindern, weil ihre Argumentation sich nicht an das Hirn, sondern an den Bauch richtet. Kein vernünftiger Mensch darf eine derart eingreifende Maßnahme gutheißen, die seine Heimat unwiederbringlich zerstört.

Jedoch: Wer die Energiewende befürwortet, muss Pumpspeicherkraftwerke bejahen! Menschlich ist es leicht nachzuvollziehen, dass solche Umwelt zerstörende Bauwerke anderswo hingestellt werden sollen, ehrlich und anständig ist es nicht. Nur wer überall gegen Pumpspeicherkraftwerke ist, hat die Moral auf seiner Seite, dass diese Ungetüme aus Menschenhand ihm nicht vor die Nase gesetzt werden. Doch dann sollte er seine Einstellung zur Energiewende überdenken.



Dr. N. W.

Nideggen





Lesermeinung vom 24.11.2012



PSKW am Rursee?

Die "breite Masse", sprich Bürger die in den betroffenen Gemeinden leben,
Ferienwohnungsbesitzer, Wandervereine, Hotelgäste etc. werden -gezielt - DESinformiert.
Denn es herrscht leider weitgehend die "Meinung" vor, dass ein PSKW SELBER Energie erzeugt.
...

Tut es aber nicht, es VERBRAUCHT MEHR Energie (Hochpumpvorgang) , als es ezeugt.
(Überall nachzulesen im Web, bei Wikipedia usw.).
DIES wird aber der Bevölkerung seitens Trianel vorenthalten!
Ebenso die hohen Stromnetznutzungsentgelte.

Weiterhin ist die PSKW-Technologie: veraltet!
RWE, EON, Vattenfall und EnBW treten davon zurück, auch von geplanten PSKW in anderen Bundesländern!
Dies, wie alles Weitere zu Effizienz, Wirkungsgrad etc. ist:
nicht bekannt, bzw. wird gezielt vorenthalten!
Auch wird der Bevölkerung immer wieder "Energiewende" erzählt,
und: zu erwartende Gewerbesteuer GEMEINT (Gemeinde Simmerath).

Fazit:
Bevölkerung gezielt des-informiert, wird unser aller Hauptschlagader,
der: Rursee samt wunderschönem Nationalpark und Tourismus aufs Spiel gesetzt,
weil es um den (vermeintlichen!) Verdienst an dem PSKW - der Gewerbesteuer geht.
Es entsteht nicht nur ein gewaltiger und nachhaltiger Image-Schaden der gesamten Region,
es hat auch weitreichende und hinlänglich bekannte Folgen für Natur und See!
Von den zu erwartenden Unkosten für alle Wassersportler (Steganlagen, ausbleibende Mitglieder),
den mangelnden Einnahmen für Gastronomie-und Hotelgewerbe garnicht zu sprechen.

Geplant und: befürwortet wird dieses immense Bauprojekt von Politikern der Gemeinde Simmerath,
die NICHT da wohnen und NICHT betroffen sind,
- und wo bis zum heutigen Tage
- gezielt! -
ein sehr großes Informations-Defizit vorherrscht.

----------------------------------

Sämtliche andere Strom-Monopolisten (hier: RWE, EON, Vattenfall, EnBW) treten von der Technologie-PSKWerke:
zurück!
Da sie NICHT wirtschaftlich arbeiten.
Und die Zukunft der Stromversorgung in kleinen DE-zentralen Energieeinhieten liegt,
u.a. und dem sogen. "Smart Grid".

Der Chef einer der vier größten Stromerzeuger, Hr. Hattaka , Vattenfall
gibt zahlreiche Interviews, wo er freimütig mitteilt, dass PSKW im Zeitraum von 10 - 15 Jahren
nicht mehr aktuell sein werden,
und: rückgebaut werden müssen.

Termin der Fertigstellung vom PSKW Rurusee ist 2025!!!

Noch Fragen?!!


C.F.
Woffelsbach - Aachen





Lesermeinung vom 19.11.2012

Fernab von der erheblichen Beeinträchtigung der gesamten Natur,sollte man auch immer bedenken,
dass der Rursee samt wunderschöner Umgebung unser ALLER
Pulsader ist!
 
Der Rursee ist Touristen-Anziehungspunkt und Naherholungsgebiet für
Millionen Touristen, Wanderer und Gäste im Jahr.
Er dient dem Wassersport, der Wasserversorgung als Reservoir, den Seglern, der Rurseeschiffahrt und den Wanderern.           
Von dem finanziellen Ausfall aller (Gastronomie, Hotelgewerbe, Rurseeschiffahrt, Steganlagen-Umbau ALLER Stege,etc.) mal garnicht zu sprechen,
entsteht ein:
GEWALTIGER Image-Schaden!
 
Weiterhin sei ALLEN dringend angeraten,doch mal zu überprüfen,ob Pumpspeicherkraftwerke energietechnisch ÜBERHAUPT:
Sinn machen??!!
 
Es ist eine veraltete Technik, die die selber MEHR Strom: verbraucht, als erzeugt.
Sie dient lediglich als Stromspeicher (für erneuerbare Energien, aber EBENSO für Atomstrom und KKW-Strom, - auch Trianel macht daraus keinen Hehl!),
um den Strom bei Strompreiserhöhungen (Strombörse) dann ans Netz abzugeben.
 
Der Chef einer der vier großen Strom-Monopolisten Deutschlands,
Vattenfall-Chef Hatakka,
hat schon 9/2012 geäußert, dass PSKW veraltet,
und höchstens noch eine "Sache von 15 Jahren sind".
Er behauptet, dass diese Pumpspeicherkraftwerke nur noch bedingt wirtschaftlich arbeiten können, und absehbar ist, wann sie es nicht mehr sind.
RWE und EnBW treten auch gerade von ihren Planungen zurück.
 
Die Bauzeit beträgt an die 8 Jahre.
 
Können wirs gleich lassen.
 
Es IST und bleibt ein Prestige-objekt ohne energietechnischen Sinn auf längere Zeit,
und wird dann ohnehin irgendwann stillgelegt werden.
 
Und lediglich die versprochenen Gewerbesteuer-Einnahmen seitens Trianel lassen die politischen Befürworter OBEN! in der Gemeinde Simmerath lechzen.
 
Auf:
KOSTEN ihrer Bürger,
die dort leben, und/oder auf den Tourismus angewiesen sind.
 
* vielleicht denkt man spätestens bei der nächsten:
Wahl mal daran,
und verpaßt ihnen endlich einen DENK-zettel*
 

C.F.
Woffelsbach





Lesermeinung vom 01.11.2012

von Seiten der Politik kommt immer das Argument: Alle wollen die Energiewende. Wenn dies jedoch zu Unannehmlichkeiten vor der Haustür führt, dann lieber doch nicht, oder irgendwo anders.
Dies ist ein Totschlagargument, denn die meisten Bürger rund um den Rursee  möchten die Energiewende. Allerdings nicht mit der steinzeitlichen Pumpspeichertechnik, sondern mit fortschrittlichen dezentralen, kleineren Energieerzeugern.
Hierzu zählen kleine Windkraftanlagen und Biomassekraftwerke die computergesteuerte Netzeinspeisung ( intelligente Stromnetze ) betreiben. Das Trianel Projekt wird von niemandem gebraucht und ist somit auch kein Vorzeigeobjekt für deutsche Technik im Ausland.
Hier können wir punkten und Arbeitsplätze in Deutschland schaffen und unsere Heimat schützen , wenn wir den Weg der " kleinen Einheiten " gehen. Auch ist dies der einzige Weg uns von dem Diktat der großen Netzbetreiber zu befreien.  
 


Mit freundlichen Grüßen

G. P.

Hürtgenwald





Lesermeinung vom 13.09.2012

In Kürze:

Es gibt in NRW noch einen Alternativ-Standort für ein Pumpspeicherkraftwerk (siehe Planungsphase/Standorte NRW),
den die Planer miteinbeziehen :
 
Detmold.
Dort ist KEIN Naturschutzgebiet, und auch KEIN Wander-und Touristengebiet.

Hier: geht es der Gemeinde Simmerath nur um das Einfahren von Gewinnen
und Lobby-istentum.
 
Zudem HAT NRW schon ZWEI Pumpspeicherkraftwerke, steht also anderen Bundesländern in NICHTS nach!

1.Koepchenwerk in Herdecke, 590MWh

2. Rönkhausen in Finnentrop, 690MWh
 
Solch ein Bauprojekt mag energie-technisch sinnvoll sein, aber in einem Nationalpark/ Naturschutzgebiet VÖLLIG fehl am Platze!

Dr. K.W.





Lesermeinung vom 27.08.2012

Ein kurzer Gedanke zur Zukunft der Region "Rursee":
 
Letztlich sind alle vorgetragenen Interessen ernst zu nehmen und haben ihren Stellenwert.
Auch wenn die Rurtalsperre aus wasserstandsregulierenden Gründen entstanden ist, d.h. zum Schutz vor Überschwemmungen im Rurtal und zur Sicherstellung der Wasserversorgung u.a. der Industrie im dürener Raum, ferner auch aus energiewirtschaftlichen Gründen (das Wasserkraftwerk Hasenfeld war meines Wissens bei seiner Entstehung das größte seiner Art weltweit!), so ist der Wert aus Sicht der Tourismusbranche heute nach wie vor ganz wesentlich. 
 
Als noch keine Talsperre gebaut war, gab es im monschauer Gebiet Tuch- und Färbergewerbe. Ansonsten war die Gegend der heutigen Rurtalsperre lediglich von ärmlicher Holz- und Landwirtschaft geprägt.
Die Talsperren brachten Aufschwung und Zuwanderung durch den Tourismus mit sich, der heute die maßgebliche Einnahmequelle der Region ist. Nach großem Boom in den siebziger Jahren und anschließendem Rückgang der Übernachtungszahlen, werden heute wieder steigende Übernachtungs- und Besucherzahlen verzeichnet, u.a. wohl auch durch die Schaffung des Nationalparks. 
Insgesamt glaube ich persönlich auch an eine große Chance der weiteren Belebung des Tourismus dieser Region in den nächsten Jahren (Verteuerung von Flugreisen, Unsicherheiten in bisherigen Mittelmeerländern, Veränderung von Freizeitverhalten der älter werdenden Gesellschaft, usw.). In Konkurenz zur Nordeifel werden allerdings andere nationale Ziele stehen.
 
Der Umgang mit dem Tourismus in der Eifel ist mit großer Sensibilität anzugehen. Das Behandeln von Themen mit Ausblendung des Tourismus und sturköpfigen alleinigen Betrachten von anderen Aspekten wie Energiewirtschaft kann nur von Lobbyistenseite oder aus Unkenntnis geschehen. Letztlich muss ein langfristiges Ziel verfolgt werden, wovon die ganze Region profitiert.
 
 
Ohne die genauen Sachverhalte zu kennen, stelle ich einmal die Frage in den Raum:
Warum wird das gewünschte Pumpspeicherkraftwerk nicht am Obersee oder Urftsee geplant?
Diese Gewässer stehen dem Wassersport ohnehin nicht zur Verfügung.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
M.S. Hasenfeld





Lesermeinung vom 19.07.2012

hallo liebe meinungs-kundtuer,
wir unterallgäuer planen auch ein kraftwerk, etwas kleiner, und ihr werdes es vielleicht nicht glauben, das ganze ist schon perfekt, wie es scheint. und alle sind dafür

Ich frag euch Naturschützer, habt ihr ne Steckdose aus der Strom kommt ? und wo her kommt dieser Strom, von der Sonne ? (kretschmann sagt heut, die sonne schickt keine rechnung) aber ihr pc läuft nachts nicht, genausowenig wie ihr Tatort usw. wenn wir nur auf Sonnenstrom bauen.
Ich frag euch Segler, verlernt ihr in der umbauzeit das Seegeln. ist es wichtiger als euer Arbeitsplatz, den ihr nur behaltet, wenn wir wirtschafltich gut da stehn.
ist euer Segelweiher wichtiger wie der Kühlschrank in der nacht (kein solarstrom ) und bei Windstille ??

Ich fordere euch mal auf, daran zu denken, das wir vielleicht schon vor 100 Jahren hätten umdenken müssen.
Wer hat dies alles geschaffen, nicht sie und ich, sondern unser guter lieber gütiger Gott, und der hat sich nicht vorgestellt, das in einer Industriealisierung in wenigen jahrzehnten all seine geniale Schöfpung vernichtet wird in weniger als 5 vergangenen Jahren haben wir so viel Solarstrom geschaffen, das wir ihn jetzt nicht verbrauchen können beim Wind ist es genauso, wir Allgäuer haben zu viel Sonnenstrom, aber kein Kabel, es an andere zu senden.
die Ost-Nordseeler haben so viel Windenergie, aber kein Kabel zu uns nach Stuttgart und München, um uns im dunkeln mit windstrom zu versorgen und mal ehrlich, wer will eine 400.000 V Leitung durch sein Grundstück, an seinem Dorf in seiner Gegend, schaut doch blöd aus ?
Wisst ihr, das ein Pumpspeicherkraftwerk dann am besten rentabel ist, wenn es still steht, denn wenn es läuft wird es abgenutzt, wenn es aber in Bereitschaft ist, verdient es beim einfach nur da sein schon Geld und ein schöner weiher, idüllisch gelegen ist allemal etwas tolles , ob mit Badegästen, Seglern oder wie bei uns angedacht, mit schwimmenden solarflösen Ich sage euch, es ist schon viel zu spät, umzukehren zu den Wurzeln unserer Erde, zu den Grundideen unseres Gottes. Es wird nur wenige geben, die den Himmel auf Erden noch erleben (sprichwörtlich in den Himmel kommen)

Wir brauchen jetzt diese Speicher nicht in 5, 10 oder 20 Jahren, oder wir brauchen dicke Stromleitungen quer durch unsere Lande, nicht in 5 oder 10 Jahren, sondern jetzt ich wünsche euch allen, auch und vor allem den Politikern und Industrivorständen, einmal die Woche 10 min Stromausfall, weil die Netze über oder unterlastet sind.
Dann wenn fussball kommt
Wichtige Börsennachrichten
Der Vorstand im Aufzug steht zu einem wichtigen Termin

Nur 10 Minuten, die dann für Gott genutzt werden könnten, wenn man dann gerade drann denkt.
wie oft denken SIE an ihren Schöpfer ?



Gruss

ein Elektrotechnikermeister aus dem Allgäu





Lesermeinung vom 11.06.2012

Es ist schon der Wahnsinn! Am Rursee soll das Pumpspeicherkraftwerk gebaut werden. In Jülich sucht man nach Möglichkeiten die Sophienhöhe (Abraumhalde Tagebau) in einen Freizeitpark und Wandergebiet umzuwandeln. Ein idealer Standort für das Pumpspeicherkraftwerk? Die topografischen Verhältnisse sind jedenfalls vorhanden.
Wird jetzt der Kreis Düren verdreht? Die Eifel, die eine wunderschöne Freizeitregion ist wird zum Energielieferant, und der Tagebau Hambach wird zur Freizeitoase umgebaut. Indemeer (Indeland) und Wanderland Sophienhöhe. Unglaublich, was in den Köpfen unserer Politiker manchmal vorgeht. Anstatt dem Treiben ein Ende zu bereiten, die Standorte nach Verträglichkeit zu prüfen, wird hier scheinbar nach dem Moto „in welchem Aufsichtsrath sitze ich denn grade“ entschieden.

Grüße in die noch schöne Eifel

P.M. Köln





Lesermeinung vom 08.05.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

erst macht man den Naturpark Eifel und dann zerstört man ihn mit eine gigantischen Projekt wieder. Für die schöne Natur eine Katastrophe. Und für alle Segler am See ein gravierender Einschnitt oder das Ende des Segelsports. Wir sind in einem Alter, in dem das Ende des Segelns sowieso naht; wenn durch die Bauarbeiten 1 - 2 Jahre das Segeln nicht mehr möglich ist, werden wir danach nicht mehr anfangen. Leider, so fürchte ich, wird das Projekt verwirklicht. Man kann damit zu viel Geld verdienen. Denn man kann "Grünen Strom" für teures Geld verkaufen, den man vorher mit Atom- oder Kohlestrom erzeugt hat - mit 20% Betriebsverlust - ein Schwachsinn. Dass selbst die Grünen und andere Umweltschützer deswegen Bedenken haben, wie es in einem WDR-Beitrag anklang, sollte zu bedenken sein. Doch wenn soviel Geld winkt, hört die Vernunft bekanntlich auf. Schade für den schönen See und das Naherholungsgebiet, die Sportler, Wanderer und Alle, die ein bisschen abschalten wollen. Man sollte statt dessen diesen Unfug abschalten.

Mit freundlichem Gruß

Dr. W. S.

Erftstadt





Lesermeinung vom 07.05.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war am 02.05.2012 in Rurberg auf der Informationsveranstaltung zum Pumpspeicherkraftwerk Rursee der Gemeinde Simmerath. Mir ist erst dort klar geworden, dass der Hauptsee der Rurtalsperre der wichtigste Teil im Talsperrensystem der Eifel ist. Aufgrund seines Volumens von 205 Mio. m3 ist nur der Hauptsee in der Lage, längere Trockenheit auszugleichen und Hochwasserereignisse abzufangen. Seit diesem Tag beschäftigen mich einige Fragen: Was ist wenn die Bauzeit für das Ein-/Auslaufbauwerk und der Vortrieb des Stollens nicht eingehalten werden kann? Die Erfahrungen mit Großprojekten zeigen, dass geplante Bauzeiten fast nie eingehalten werden. Das gilt im Übrigen auch bei den Kosten. Zudem scheint niemand genau zu wissen, was die Schilsbachbucht noch an Überraschungen bietet. Dass diese trocken gelegen hat, ist wohl einige Jahrzehnte her. Vermutlich war dies das letzte Mal während der Aufstockung des Sees 1956 bis 1958.

Der Vertreter des WVER, Herr Polczyk, macht das Projekt von einem Zeitfenster von einem Jahr abhängig. Die Bauzeit soll nach seinen Aussagen mit dem Absenken des Sees, nach den zu erwartenden starken Zuflusszeiten, im März 2017 beginnen. Bis der See den Pegelstand erreicht hat, dass die Schilsbachbucht trocken liegt, wird unter Umständen einige Zeit verstreichen. Das ist mit Sicherheit der Fall, wenn wir im Herbst 2016 und Winter 2016/2017 viel Schnee und Regen bekommen. So könnte der Ausgangspunkt vor der Absenkung fast bei Vollstau beginnen. Wie lange dauert es dann bis die Talsperre auf 240m ü.NN abgesenkt ist? Denn erst dann kann mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden. Was ist, wenn während der Absenkphase starke Niederschläge einsetzen und der Baubeginn sich immer weiter verschiebt? Was ist geplant, wenn während der Bauphase Hochwasserereignisse einsetzen? Was ist geplant, wenn es wenig Niederschlag während und nach der Bauphase gibt? Können die vorgelagerten Talsperren Urft und eventuell Olef eine Wasserversorgung der Rur auch länger als ein Jahr übernehmen? Droht der unteren Rur Wassermangel? Gefährdet der Bau hierdurch sogar im schlimmsten Fall die Industrie und Landwirtschaft im Düren-Jülicher und Heinsberger Raum? Was ist mit den Lebewesen in der unteren Rur, wenn kein Wasser mehr kommt? Was ist mit der Trinkwasserversorgung durch die Oleftalsperre? Kann diese überhaupt zur Versorgung der Rur mit eingesetzt werden?

Mich würde sehr interessieren, wie die Pläne des WVER hierzu genau aussehen, vor allen Dingen die Notfallpläne. Denn die Natur ist nicht planbar. Es gibt nur Erfahrungswerte. Die Geschichte der Talsperre und deren Bewirtschaftung zeigen, dass es trotz dieser Werte zum Überlaufen des Sees gekommen ist, und es auch viele Jahre gegeben hat, wo wenig Wasser in den Talsperren war.

Daher die konkreten Fragen: Welchem Risiko setzt der WVER uns aus? Kann man das überhaupt abschätzen? Kann man es überhaupt verantworten, bei so vielen Unbekannten? Wer übernimmt diese Verantwortung? Die Politiker oder der WVER?

Ich werde diese Fragen bei der nächsten Gelegenheit stellen. Ich hoffe, der WVER ist darauf gut vorbereitet.

M.R. aus Aachen





Lesermeinung vom 02.05.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich verfolge das Projekt Pumpspeicherkraftwerk Rursee seit der ersten Bekanntmachung in Simmerath. Ich muss leider feststellen, das Projekt wird scheinbar von der Politik getrieben.

Die Trianel schloss eigentlich Orte von Touristischem Interesse und Gewässer, die einer anderen Funktion dienen (Rursee Hochwasserschutz) für ein Pumpspeicherkraftwerk aus. Wohlwissend, dass ein Speicherkraftwerk für den Tourismus nicht gut ist. Ein Gewässer, welches schon eine Aufgabe hat, schränkt den Betrieb des Kraftwerks ein. Für die Trianel gleich zwei gute Gründe, den Rursee nicht zu nutzten.

Deshalb ist es Naheliegend, das Andere es unbedingt wollen und auf Biegen und Brechen durchsetzen werden. Die Gefahr kommt meines Erachtens nach aus der Politik. Ich habe am 30.04.2012 die Sendung im WDR „Das Duell“ gesehen. Hier stellt Herr Norbert Röttgen klar heraus, dass wenn er zum Ministerpräsident von NRW gewählt wird, die Energiewende vorantreiben wird. Da Herr Röttgen sich am 16.03.2012 in Rurberg schon hinter das Projekt Pumpspeicherkraftwerk Rursee gestellt hat, ist zu erwarten, dass es dann auf jeden Fall kommt.

So sollte jedem klar sein, wer am 13. Mai 2012 Herrn Röttgen und die CDU wählt, wählt aus meiner Sicht den Untergang des Rursees und begräbt den Tourismus in weiten Teilen der Eifel.

Aber auch andere Parteien halten das Projekt für einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Die scheinbar schlauesten Politiker hat Heimbach. Die Heimbacher Ratsmitglieder sind Parteiübergreifend gegen das Projekt.

Mir bleibt nur die Hoffnung, dass man erkennt, welchen Bärendienst man der Eifel mit diesem Kraftwerk antut.

Mit freundlichen Grüßen

O.W. aus Köln





Lesermeinung vom 16.04.2012

Auf den Punkt gebracht: wir haben uns nicht jahrelang für den Nationalpark und den Rurstausee stark gemacht, um jetzt so ein Monstrum vor die Nase gesetzt zu bekommen. Die Energiewende ist nötig, aber nicht in einem Nationalpark, mal abgesehen vom Erholungswert des Stausees, der bei ständig fallendem/steigendem Wasserstand an Anziehungskraft verlieren wird.

M. G.
Köln





Lesermeinung vom 16.04.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

was sind das doch für blauäugige Betrachtungsweise im Bezug auf die
Möglichkeiten der Erneuerbaren Energien! Sind Sie sich überhaupt im klaren
darüber welchen Schaden Sie im Falle der Installation eines solchen
Projektes "Rursee" möglicherweise anrichten könnten? Wahrscheinlich nicht.
Ich hätte da einen anderen Vorschlag:

Anlässlich des ILEK (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept)
"Nordeifel" habe ich in 2006 versucht als 2. Vorschlag die "sinnvolle
Nutzung der Alternativ-Energie 'Windkraft' im Bezug auf die Nordeifel“ mit
ins Spiel zu bringen. Darauf gab es jedoch keinerlei Reaktion. Ich glaube
dieser Vorschlag verschwand ebenso in den Akten wie der meines
DVD-Projektes 'Nordeifel Rundreise' und wahrscheinlich aus dem Grund, dass
man scheinbar überhaupt nicht versteht oder verstehen will was ich meine.
Die DVD habe ich inzwischen selber produziert, ohne Sponsoren oder
anderwärtige Subventionen. So ist auch die sinnvolle Nutzung der
Regenerativen Energien im Prinzip ganz einfach. Dazu zwei grundlegende
Bedingungen:

In geringeren Mengen produzierte Windenergie soll primär möglichst nur dort genutzt werden, wo sie auch produziert wird. Jegliche größere
Zusammenfassung von Windkraft- oder Solaranlagen mit verschiedenen
Eigentümern zu sog. virtuellen Kraftwerken und vorrangiger Einspeisung
sind deswegen unsinnig, da deren Energielieferungen mitunter gar nicht
oder nur schwer kalkulierbarer sind. Sie tragen somit nur noch mehr zum
allgem. volkswirtschaftlichen Schaden durch immer höher steigender
Strompreise bei, anstatt zu nützen.
Damit erspart man sich weiterhin immense unsinnige Kosten für zusätzliche
Regelungstechnik in Form von Ausgleichsturbinen an den bisherigen
Kraftwerken (siehe z. B. RWE Weisweiler), den geplanten Netzausbau, sowie
unsinnige Subventionen und Vergütungen. Wie kann man so etwas bitte z. B.
im Zusammenhang mit Hartz IV verantworten, das die GRÜNEN im Bundestag
doch mit beschlossen haben?

2.Das EEG macht nur dort einen Sinn, wo man es in energetisch größeren
Dimensionen a) mit zuverlässigen Partnern, sowohl in Form der
Anlagenbetreiber, als auch b) mit den gelieferten Energiemengen selbst zu
tun hat.

Um nun zu meinem Vorschlag für die Nordeifel zu kommen: Im diesem Fall
sähe ich allenfalls eine sinnvolle Lösung darin z. B. die ganzen
Windkraftanlagen oberhalb der Oleftalsperre primär zum Pumpen des
Trinkwassers auf die höher gelegenen Ortschaften (Schöneseifen etc.) zu
verwenden und NICHT jedes KW gleich ins große Netz einzuspeisen. Dort oben
könnten ev. überall kleinere Trinkwasserkavernen entstehen.

Das gleiche würde ich mit der Stromenergie der übrigen Windkraftanlagen
rund um den Rursee zuerst einmal machen, um die ganze umliegende Region
mit ihrem eigenen Trinkwasser optimal zu versorgen. Sollte dann noch
zeitweilig Stromengen zur Verfügung stehen, so sollten diese primär auch
für die umliegenden Haushalte genutzt werden. Bei weiterem Bedarf kann auf
die bisherige Art der Nutzung – sprich das Großkraftwerk – zurück
gegriffen werden.
Damit würden Letztere mit der Zeit in gesundem Maße kleiner und hätte man
ein sinnvolles Energiekonzept, ohne den gesamten Tourismushaushalt, auf
welchen diese Region extrem stark angewiesen ist, zusätzlich unnütz
durcheinander zu bringen und letztendlich möglicherweise gar zu
vernichten.

Eine Energiewende, wie die von der GRÜNEN Partei erträumte, wird es so
schnell nicht geben, es sei denn die Bevölkerungszahl der BRD läge in etwa
in der Größenordnung wie vor dem 30jährigen Krieg bei 17 Millionen.

Mit freundlichen Grüßen

W. L.

staatl. gepr. Techniker
Elektro-/Energietechnik





Lesermeinung vom 15.04.2012

Zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk,
In kurzen Worten:

Ein deratig überdimensionales Bauprojekt HAT in einem Nationalpark und Naturschutzgebiet NICHTS zu suchen!

In NRW stehen Alternativ-Orte zur Verfügung, die nicht in einen Nationalpark eingebunden sind!

Der Rursee ist Touristen-Anziehungspunkt und Naherholungsgebiet für Millionen Touristen, Wanderer und Gäste im Jahr.
Er dient dem Wassersport, den Seglern, der Rurseeschiffahrt und den Wanderern.

"Trianel" und das Land NRW sind NICHT in der Lage, sowohl den finanziellen Ausfall allen (Gastronomie, Hotelgewerbe, Rurseeschiffahrt, Steganlagen-Umbau ALLER Stege,etc.) zu zahlen, vom gewaltigen IMAGE-Schaden mal ganz zu schweigen,
denn:

Die Touristenzahlen werden einbrechen,
die Segler gehen,
die Wanderer fernbleiben,
die Natur empfindlich gestört werden,
die Pegelstände des Sees mehrmals täglich um 2 Meter/6h schwanken (Schlammufer überall), und auch die Bauphase samt Baulärm und LKW-Verkehr;
sowie:
Trockenlegung des Sees wird -planmäßig- mindestens 1 Jahr dauern.

Summa sumarum:

Solch ein Bauprojekt mag energie-technisch sinnvoll sein, aber in einem Nationalpark/ Naturschutzgebiet VÖLLIG fehl am Platze!

Mit freundlichem Gruß
Dr. Dipl. Ing. A. M.







Lesermeinung vom 15.04.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr für das Projekt, ein 640 MW Pumpspeicherkraftwerk dort zu errichten. Bietet doch der Rursee eine ideale Voraussetzung für eine solche Anlage. Ich finde wenn Deutschland grundsätzlich und sozusagen von heute auf morgen den Ausstieg aus der Kernenergie beschließt, dann muß man in Sachen Tourismus und ggf. Naturschutz auch gewisse Kompromisse eingehen. Es kann einfach nicht sein, daß alle fordern, keine Kernenergie jedoch bei daraus resultierenden notwendigen Änderungen der Netz- und Kraftwerksinfrastruktur dann gleich auch wieder blocken. „Hier nicht und dort nicht, bei mir auch nicht“. Mit solcher Art St. Floriansprinzip schaffen wir niemals eine Energiewende.

Sicher, ich sehe auch einige Einschnitte und Eingriffe in die Natur mit solchen täglich doch erheblich schwankenden Wasserspiegeln. Aber andererseits, wer ist denn bereit, nachts oder zu anderen unmöglichen Zeiten zu bügeln, zu kochen, zu waschen usw. nur weil den Augenblick gerade eine Ökoenergieschwemme besteht? Elektrizität meine ich muß verfügbar sein, dann wenn der Mensch sie benötigt. Nur bedingt kann der Mensch seine Gewohnheiten umstellen. Wenn das aber zu Lasten von Schlaf und Gesundheit geht, hört der Spaß auf. Also müssen die Netze auch weiterhin mit Spitzen und Flauten zurechtkommen können. Puffern kann man leider Elektrizität nur relativ schlecht. Akkumulatoren sind da keine Lösung. Die Lebensdauer dieser ist außerdem auch arg begrenzt, wenn man mal all die Lade-Entladezyklen durchspielen würde.

Ich sehe in der Wasserkraft die beste Lösung Energie zwischenzuspeichern. Ideen per Elektrolyse Synthesegas herzustellen sind zwar auch ganz gut und schön. Trotzdem denke ich wird eine Kombination aus solcher Syntheseanlage und Gaskraftwerk nicht so effektiv sein, wie es die Wasserkraft möglich macht. Lassen wir uns doch die einmalige Chance nicht entgehen, die mit Rur- und Urftsee möglich wird. Ich finde es wäre ein Beitrag zum Wohl von uns allen. Heile Natur bleibt dank dem Zugewinn eines riesigen ehemals militärisch genutzten Areals doch noch immer reichlich vorhanden. Hier kann doch der Tourismus sich nun auch erstmalig hin ausdehnen.

Mit freundlichen Grüßen

U. A.





Lesermeinung vom 05.04.2012

Sehr geehrte Damen und Herren;

meiner Meinung sind mit dieser Anlage weitreichende Probleme verbunden, die in der Studie des Ingenieurbüro Björnsen zwangsläufig nicht betrachtet werden, da sie weit über den regionalen Bereich hinausgehen.

Als Mitbürger in Kerpen-Buir bin ich unmittelbar von den Auswirkungen des näher rückenden Tagebau Hambach betroffen, den wir kleine Bürger nicht aufhalten können. Nur hier sind unausweichlich die geologischen Gegebeheiten so, daß eine Standortbindung durch die im Boden befindliche Braunkohle vorliegt.

Die Zerstörung eines mitteleuropäischen Erholungsgebietes durch die Anlage eines Speicherkraftwerkes an der Rurtalsperre wird mit der Notwendigkeit der Speicherung regenerativer Energie begründet.  Eine deratige Anlage muß jedoch nicht zwingend in dieser schönen Landschaft errichtet werden. Es gibt in Deutschland genügend Standorte, die eh industriell vorbelastet sind und für die eine deratige Anlage passend oder sogar eine ökologische Bereicherung wäre.

Die Eifel ist dabei nur ein kleiner Teil des Naturraumes Ardennen-Venn-Eifel, der insgesamt eher nicht durch die Anlage direkt aber duch den Bau und den Betrieb der Anlage unumkehrbar massiv gestört werden würde.

Ich hoffe, daß diese Anlagenplanung bereits im Raumordnungsverfahren stirbt. Ansonsten bestehen ja noch diverse Hürden wie Änderung des Flächennutzungplanes und das Anlagenplanfeststellungsverfahren mit den nachfolgenden Klagemöglichkeiten bis zum Europäischen Gerichtshof.

Fazit: Diese Anlage ist wieder einmal ein Projekt, das für unseren Naturraum mehr Schaden als Nutzen bringt und wie sonstige diverse Mammutplanungprojekte tief in den Schubladen der Verantwortlichen verschwinden sollte.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. G.





Lesermeinung vom 07.02.2012

Hallo,

da ich bisher noch nichts von einer weitern Alternative zum See-in-See-Modell gehört habe, möchte ich sie fragen, ob eine Energiespeicherung als EE-Gas schon diskutiert wurde.

Es wird dabei nicht nur Wasserstoff produziert, sondern durch eine Methan=Erdgas-Produktion Kohlendioxid verbraucht. Diese viel versprechende Technologie der Energiespeicherung wird in meinen Augen in nicht ferner Zukunft Pumpkraftwerke ersetzen können. 
Vielleicht eine Natur und Biotop schonendere Alternative für "unseren" schönen Rursee.

Hier der Link zum ErneuerbareEnergien-Gas bei Wikipedia:  
http://de.wikipedia.org/wiki/EE-Gas

Viele Grüße
G. B.





EIN LESER SCHREIBT

29.11.2011 Hallo Zusammen,

das mit der Energiewende auch der Bürger umdenken muss ist jedem klar. Das Spitzenlasten und Grundlasten bereitgestellt werden müssen ist auch klar. Es kann auch nicht sein das jeder eine sauberer Energiequelle haben möchte aber nicht vor der Haustüre.
Aber ist die Eifel als Naherholungsgebiet und Tourismusgebiet auf der anderen Seite nicht schon genug beansprucht.
Wir zahlen hier mit die höchsten Abwasserabgaben und die Städte wie Aachen und Köln, wo ja der meiste Strom durch die Industrie benötigt wird, lächeln nur dazu. Die Stadt Aachen will sogar das Trinkwasser aus der Oleftalsperre weil es ja so sauber ist und die in der Eifel zahlen es ja. In der Eifel müssen wir die größten Entfernungen zu unseren Arbeitgebern zurück legen und zahlen es auch mit den immer mehr durch steigende Energiekosten. Die Eifel hat ein großes Problem mit dem demographischen Wandel. In NRW geht es nirgendwo so schnell wie in der Eifel. Immer mehr junge Leute wandern in die Städte aus und mit jedem Cent mehr an Energiekosten werden es mehr.
Auf jeder Höhe stehen Windkraftanlagen die man schon akzeptieren muss und auch noch kann. Die Eifel - Nationalpark, Natur, Land der Windkrafträder, Energielieferant für mit sauberer Energie für den Rest der Welt- Kommen sie und machen sie Urlaub in der schönen Natur- Seen sie wie in wenigen Stunden der Pegel sinkt oder steigt- kienes in NRW kann das bieten.
Wir müssen in NRW schon die Dichtigkeit unserer Hausanschüsse prüfen lassen und die Bauern werfen Tonnenweise Gülle auf die Felder die das Grundwasser weit mehr belasten.
Hier wäre eine Alternative mit Biogasanlagen, welche für eine Grundlast aber auch durch die Möglichkeit des schnellen Zuschaltens auch Spitzenlasten abdecken können. Hier kann sich bald jede größere Gemeind autatark stellen.
Mit überschüssiger Windkraft kann auch Wasserstoff hergestellt werden.
Wasserstoff lässt sich speichern, transportieren und auch schnell abrufen um es als Energiequelle zu nutzen.
In der Zukunft soll eigentlich Strom auch dort bereitstehen wo er gebraucht wird um Verluste zu minimieren.
Es ist nun wirklich die Frage ob man sich das Speicherkraftwerk wirklich gefallen lassen soll. Grundsätzlich ist es ja eine gute Idee. Aber geht es z.B. nicht am Obersee. - Nein weil es Nationalpark ist und Gefahr für die Tier und Pflanzenwelt besteht- Oder es wird ein anderer Grund genannt. Dann gebt es ja noch die Kallbachtalsperre oder auch die Perlbachtalsperre. - Ist wahrscheinlich zu klein und wäre schnell trocken gelegt. Die Oleftalsperre wär auch eine Alternative.- Nein ist Trinkwassergebiet und es könnten Segmente aufgewirbelt werden.
Nein der Rursee ist genau richtig. Die Region bekommt Energietouristen (Am Anfang) dann kann man noch um den See wandern. Man kann Führungen machen. Die Region kann sich dann "Goldene Wasserhähne" leisten. Die Region hat eine Attraktion mehr die Geld in die klammen Kassen der Gemeinden (eigentlich ja nur Simmerath )spült.
Die Wassersportler die über Jahrzehnte konstant da waren und auch Geld in der Region gelassen haben die baucht man ja jetzt nicht mehr da ein Kraftwerk mehr einbringt.
Wenn der ehemalige Tagebau in Inden mit Wasser gefüllt ist werden mit Sicherheit schon einige Segler abwandern. Zumindest die, die auch aus der Gegend um Jülich Bergheim, Köln usw. kommen.
Wenn nun der Rursee an ein Speicherkraftwerk angeschlossen wird. Werden viele Wassersportler dem See den Rücken zuwenden. Wer will schon Nachts Angeln gehen, wenn es sein kann das morgens Nasse Füße hat oder alle halbe Stunde Richtung Wasser wandern möchte. Wer möchte schon morgens sein Boot auf dem "Trockenen" liegen sehen. Dem Wasserverband wird durch die Abwanderung auch Einnahmen wegbrechen. Diese werden wahrscheinlich durch Einnahmen oder eine Beteiligung von dem Betreiberkonsortium ausgeglichen. "Ruhigstellung"
Das Anpassen der Stege an die schnell schwankenden Wasserstände ist technisch sehr aufwendig und auch teuer, was viele Vereine sich nicht leisten können. Viele Steganlagen haben keinen Stromanschluss um eine entsprechenden Technik zu installieren. Besonders betroffen sind hier Anlagen in flacheren Zonen wie in Woffelsbach, Eschauel usw.
Kurz gesagt, wenn es dumm läuft ist ein Wassersport wie er momentan da ist, nicht mehr in dem Maße möglich.
Zur Umwelt kann gesagt werden, das z.B. Frösche und Kröten am See nicht mehr Ihren Laich ablegen, da durch die schnellen und großen Schwankungen der Laich abstirbt, da er in wenigen Stunden auf dem Trockenen liegt. Das Leben im See wird weniger werden da Frösche halt auch in die Nahrungskette der Fische und Vögel gehören.
Das ist mal alles sehr pessimistisch aber man sollte mal drüber nachdenken.

Gruß aus Gemünd

V.M.





Studie bewertet Kraftwerk kritisch

Eine Studie des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDE) ist Wasser auf die Mühlen der Gegner des Pumpspeicherkraftwerks am Rursee. Die Studie „Energiespeicher für die Energiewende“ kommt zu dem Ergebnis, dass
Energiespeicher für die Energiewende kurzfristig von nicht so hoher Bedeutung sind.
Demnach sollten Schwankungen der Einspeisung erneuerbarer Energien kurz- und mittelfristig durch thermische Kraftwerke und die Drosselung flexibel und wirtschaftlich ausgeglichen werden.
Die Autoren der Studie sehen einen signifikanten Speicherbedarf ab einem Anteil erneuerbarer Energien von 40 Prozent.
Derzeit liegt der Anteil für Strom aus erneuerbaren Energien bei rund 20 Prozent. Gleichzeitig lautet die Empfehlung des VDE,
intensiver nach Speichermöglichkeiten zu forschen.
Zudem ändere der Speichereinsatz nichts an der Dringlichkeit des Übertragungsnetzausbaus.

An der Haltung der Landesregierung zum Bau des Speicherkraftwerkes ändert das nichts. Im NRW-Umweltministerium steht man dem Bau weiterer Pumpspeicherkraftwerke positiv gegenüber.

Hinsichtlich der befürchteten Probleme für die Freizeitnutzung des Rursees geht man in Düsseldorf davon aus, dass wie bei anderen Kraftwerksbetrieben, etwa am Hengsteysee in Herdecke, alle Belange hinsichtlich der Lage der Bauwerke oder der Bauzeit berücksichtigt werden und vereinbar sind. Trianel habe ja bereits bei vielfältigen Terminen mit Anglern und Seglern zugesichert, wirtschaftliche Schäden, die durch das Projekt entstehen könnten, zu übernehmen.

Auch der Wasserverband Eifel-Rur vertrete die Interessen der bisherigen Seenutzer gegenüber der Firma Trianel. (bds)





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Lage SCJ
Günter Becker zum Speicherkraftwerk